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Blog, 09.07.2009
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Donnerstag, 09.07.2009
Wenn Mama Marmelade kocht…
Wenn ich Marmeladen koche, sitzen immer zwei begeisterte kleine Zuschauer in der Küche. Manchmal sind es auch mehr, die hoffen, dass sie mithelfen können und hinterher die Töpfe ausschlecken dürfen. Stolz erklären meine Beiden ihren Freunden, dass ihre Mama – das bin ich – die beste Marmelade auf der ganzen Welt kocht. Und noch stolzer sind sie, wenn die Marmeladen in Gläsern abgefüllt und mit Etiketten versehen auf dem Tisch stehen. Am liebsten würden sie sofort lossausen und die ganze Nachbarschaft damit versorgen. Natürlich nicht ohne vorher den Hinweis „Die hat unsere Mama SELBST gemacht!“ zu geben.
Jeden Morgen gibt es dann Marmeladenbrote oder –semmeln und jeden Morgen erzählen sie dann, wie sehr ihnen die Marmelade schmeckt. Es ist schön, dass ich bei derartigen Tätigkeiten immer zwei Fans im Hintergrund habe! Wenn ich Kuchen backe ist das übrigens das Gleiche.
Und wenn sie dann fröhlich bei mir sitzen und mir zusehen oder auch mithelfen, dann wünsche ich mir, dass sich meine Kinder, wenn sie einmal erwachsen sind, an diese Momente erinnern. Denn diese Augenblicke sind es, die einen das ganze Leben lang begleiten, die es einem warm ums Herz werden lassen, wenn man daran denkt.
Auch ich erinnere mich gerne an die Dampfnudeln meiner Mutter, die sie mir immer zum Geburtstag kochte. Das war mein Leibgericht. Oder an die Zwetschgenknödel, die meine Oma immer zubereitete. Ich erinnere mich sogar noch an den feinen, süßen Geruch, der damals durch das Haus zog.
Ob meine Beiden auch einmal auf diese Ereignisse zurückblicken und sagen werden: „Es war immer so schön, wenn unsere Mutter in der Küche Marmelade kochte“ oder „Ich denke gerne an den Schokoladenkuchen meiner Mama“? Ich weiß es nicht. Doch ich genieße diese gemeinsamen Momente sehr – wie vorgestern, als ich die Früchte zubereitete, die Gläser befüllte und die Etiketten beschriftete. Immer dicht bei mir: zwei Zwerge, die mir beim Umrühren und Einfüllen halfen und anschließend die Töpfe ausschleckten.
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200
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g
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Physalis
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Zubereitung
1.
Physalis Blätter entfernen, waschen und einmal durchschneiden.
Physalis mit Gelierzucker in einen Kochtopf geben und erhitzen. Anschließend pürieren.
2.
Aprikosen waschen, entkernen, vierteln und in einen Kochtopf geben.
Gelierzucker den Aprikosen zugeben und erhitzen. Dann pürieren. Anschließend Physalis dazugeben und nochmals kräftig umrühren. Nun die Marmelade in saubere, sterilisierte Gläser füllen, Deckel darauf schrauben und kurz umdrehen.
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500
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g
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frische Erdbeeren
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Zubereitung
Erdbeeren waschen und vierteln. Erdbeeren in einen Kochtopf geben. Vanillestange längs halbieren und das Mark herauskratzen. Gelierzucker (2:1) zu den Erdbeeren geben. Alles erhitzen und pürieren, dann Vanillemark zufügen und nochmals kräftig umrühren. Nun die Marmelade in saubere, sterilisierte Gläser füllen, Deckel darauf schrauben und kurz umdrehen.
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500
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g
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Aprikosen
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Zubereitung
Aprikosen waschen, entkernen, vierteln und in einen Kochtopf geben. Gelierzucker (2:1) zugeben. Topf erhitzen. Wenn das Fruchtfleisch schön weich ist, wird es püriert. Kokossirup zum Aprikosenpüree geben und gut umrühren, nochmals kurz aufkochen. Nun die Marmelade in saubere, sterilisierte Gläser füllen, Deckel darauf schrauben und kurz umdrehen.
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500
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g
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Erdbeeren
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Zubereitung
Erdbeeren waschen und vierteln. In einen Kochtopf geben. Gelierzucker (2:1) zugeben und den Topf erhitzen. Nachdem die Erdbeeren kochen, das Ganze pürieren. Kirschlikör zugeben und gut umrühren, nochmals kurz aufkochen. Nun die Marmelade in saubere, sterilisierte Gläser füllen, Deckel darauf schrauben und kurz umdrehen.