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Blog, 20.11.2008

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Donnerstag, 20. November 2008

Simpel und eindrucksvoll – die Kastaniencremesuppe

Derzeit gibt es sie überall: die Esskastanien, oder Maroni, wie wir sie auch nennen. Wir bekommen sie in kleinen Säckchen oder sogar schon geschält, vorgegart und eingeschweißt in Folie, damit wir – die wir ja so ungeduldig sind - sie schnellstmöglich vertilgen können.

Ich erinnere mich daran, als ich zum ersten Mal eine Kastanien- oder Maronencremesuppe gegessen habe. Das war vor ungefähr zehn Jahren. Unsere Redaktion ging zum Essen ins „Brauhaus zur Dicken Sophie“, einem Restaurant in München, bzw. in Johanneskirchen. Dort bestellte ich eine Kastaniencremesuppe – und die war super!!! So beschloss ich, diese wunderbare Kreation nachzukochen. Ich probierte und testete, ich würzte und schmeckte ab und – tatsächlich - mir gelang eine wirklich feine Suppe, die der Suppe bei der „Dicken Sophie“ in nichts nachstand. Auf jeden Fall kochte ich sie mal zu Weihnachten als Vorspeise meines Weihnachtsmenüs. Außerdem servierte ich sie kürzlich meinen Wochenendgästen. Alle waren begeistert und der Tenor war eindeutig: „Die Suppe ist klasse. Verrätst du uns bitte das Rezept!“
Klar mach’ ich das! Weihnachten steht vor der Tür und was gibt es da Besseres (und Beeindruckenderes, wenn Gäste da sind) als eine Kastaniencremesuppe mit Sherry und Zimt:


Kastaniencremesuppe


Zutaten

400
40
1
400 – 500
100 - 150
1
1
1
1
1
etwas

g
g
Prise
ml
ml
Schuss
Prise
Prise
TL
Prise

Esskastanien, geschält und gegart
Butter
Puderzucker
Wasser
Sahne
Sherry
Muskat
Salz
brauner Rohrzucker
Zimt
Schmand / Sauerrahm


Zubereitung


1.
Kastanien in Würfel schneiden.
Butter in einem Topf aufschäumen lassen.
Kastanien dazugeben und mit Puderzucker bestäuben – das Ganze leicht karamellisieren lassen.
Wasser dazugeben – etwas einkochen lassen.

2.
Mit einem Pürierstab fein pürieren. Ggf. Wasser zufügen um die gewünschte Konsistenz zu erhalten, je nachdem ob man die Suppe sehr cremig oder flüssiger möchte.

3.
Suppe wieder auf den Herd geben und Sahne zufügen. Umrühren.
Mit Salz, Muskat, Sherry, Rohrzucker und Zimt abschmecken.

In den Teller geben und einen Löffel Schmand zugeben (wer möchte kann noch zwei oder drei Maroni dekorativ in die Mitte des Tellers legen).



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