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Blog 12.04.2010

Montag, 12.04.2010

Endlich vorbei: die Fastenzeit

Wie in jedem Jahr, habe ich auch in diesem Jahr gefastet. Zugegeben, es kostet anfangs immer etwas Überwindung, aber es lohnt sich. Ich faste nach Buchinger, das heißt ich trinke vorwiegend Wasser, Säfte, Tees und Brühen und entgifte auf diese Weise meinen Körper, denn: nur in einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist. Dass ich hierbei auch noch ein, zwei Kilo abnehme, ist natürlich ebenfalls ein Punkt, der nicht zu verachten ist. Wer möchte nicht zur Bikinisaison eine möglichst attraktive Figur vorweisen können?
In diesem Jahr haben in meinem Umfeld viele Leute gefastet. Gemeinsam fiel es leichter, auf feste Nahrungsmittel zu verzichten. Zumindest für sieben Tage.

Da meine Familie natürlich nicht mit mir gefastet hat –  für Kinder ist das ja auch nicht empfehlenswert – musste ich täglich kochen und wurde jeden Tag aufs Neue auf die Probe gestellt.

Aus Erfahrung weiß ich: der dritte Tag ist der schwerste. Denn da bekommt fast jeder, der sich einer Heilfastenkur verschrieben hat, eine Krise, eine „Fastenkrise“, wie ich sie nenne. So auch ich. Ich wäre am liebsten in den Kochtopf gesprungen, so groß war mein Appetit. Doch ich blieb konsequent. Und nach dem dritten Tag ist das Gröbste eigentlich überstanden. Der Körper hat sich damit abgefunden, dass er keine feste Nahrung bekommt und hat aufgegeben, darum zu betteln. Der Magen hat sich mehr oder weniger zur Ruhe gesetzt und gibt sich mit den Flüssigkeiten, die ihm zugeführt werden, zufrieden. Und wenn er zufrieden ist, dann bin ich das natürlich auch.

Entgegen meiner „Mit-Faster“ wälze ich in dieser Zeit (allerdings erst nach dem dritten Tag!) zahlreiche Kochbücher und Rezepthefte.
„Wie schaffst Du das, Dir die leckersten Gerichte anzusehen, ohne dabei schwach zu werden?“, werde ich ständig gefragt.
„Das ist die Vorfreude“, antworte ich. Und Vorfreude ist bekanntlich ja auch die schönste Freude.
Und während ich in besagten Büchern und Zeitschriften lese, bekomme ich immer wieder neue Ideen für Rezepte, die ich auf meiner Homepage vorstellen könnte. Mein Notizblock liegt daneben und ich notiere alles, was mir einfällt, klebe kleine Einmerker in meine Lektüren und freue mich wahnsinnig auf die Tage, an denen ich wieder ganz normal essen kann.

Eines der Rezepte aus meiner Fastenzeit ist der Avocado-Garnelen-Salat, eine tolle und schnelle Vorspeise, die – im Glas präsentiert – eine wirklich „gute Figur“ macht.

 

 Avocadosalat

 

Avocado-Garnelen-Salat

Zutaten und Zubereitung für vier Personen

400

g

Riesengarnelen (Kind Prawns) (tiefgefroren)

auftauen und in einen Kochtopf mit kochendem Wasser geben. Nach 5 – 7 Minuten herausnehmen und kurz unter kaltem Wasser abbrausen.

7-8

Stile

Koriander

abbrausen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Bis auf ein paar Blätter (zur Garnierung) klein hacken.

1-2

Knoblauchzehen

abziehen und fein hacken.

1

Biolimette

waschen und mit einem Zesteur (Zestenreißer) oder einer Reibe abreiben. Anschließend Saft auspressen.

2

Avocados

halbieren, entkernen und das Fruchtfleisch aus der Schale lösen. Avocado mit Limettensaft beträufeln und anschließend mit dem Koriander, der geriebenen Limettenschale und dem Knoblauch sowie den Garnelen vermengen und mit…

etwas

Salz

und…

etwas

Pfeffer

würzen. Dann…

3-4

EL

Olivenöl

dazugeben und abermals vermengen. Avocado-Limetten-Salat in Gläser füllen und mit den übrigen Korianderblättern garnieren.

 

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