7. Dezember 2007
Kochgeflüster
Was stelle ich mir unter einer Food-Messe vor? Hmmmm…. Klar, hier dreht sich alles ums Essen. Aber was gibt es auf einer Messe, bei der sich alles ums Essen dreht? Kann man dort vielleicht sämtliche kulinarischen Köstlichkeiten probieren? Oder werden dort die neuesten Produkte – nahrungsmitteltechnisch versteht sich – vorgestellt werden, wie z.B. neue Gewürze, neue Küchengeräte oder neue Nahrungsmittelkompositionen wie einen Chilihonig oder eine Paprika-Kiwi-Marmelade? Kurzum – ich war mordsmäßig gespannt und bin mit einer Freundin und meiner Kamera ausgerüstet nach Fürstenfeldbruck ins Kloster zur alljährlichen „Kochgeflüster“-Messe gefahren, wo über 60 Aussteller und Sterne-, Bio- und Spitzenköche die Besucher verwöhnen sollten. In einer großen aber wunderschönen Holzhütte – es war wohl ehemals eine große Scheune, die umfunktioniert wurde und die mit ihrer alten Holzverkleidung sehr einladend und ansprechend aussah – befand sich die Messe. Dort boten viele Stände (teilweise selbst kreierte) Köstlichkeiten oder Küchengeräte an. Außerdem waren Köche da, die ihre Kochshow veranstalteten. Auch Schuhbeck hatte dort einen eigenen Stand und bot an einem der Tage Einblicke in seine Kochroutine. Die Küche war natürlich vorhanden. Auch andere Köche demonstrierten ihr Können. Von einem Schuhbeck war gestern weit und breit nichts zu sehen, aber ich konnte doch einen Blick von einer nicht minder fähige Köchin erhaschen, die gerade ihre Kochkünste vorstellte. Und dann ging es weiter. Ich zog durch die verschiedenen Stände - naschend, probierend, kostend und natürlich einkaufend. Ob Schokoladenpulver für heiße Schokolade mit Kokos-, Chili-, Ingwer- oder Orangengeschmack oder einer riesigen Auswahl an Soßen, Gewürzen, Oliven und Marmeladen…alles war dabei. So packte ich meine megascharfe Thai-Chilisoße zur leckeren Schokolade und dem knusprigen frisch gebackenen Brot und fuhr nach einem Tässchen Tee wieder nach Hause mit dem Fazit: Essen zählt zu den allerschönsten Tätigkeiten – und im nächsten Jahr bin ich wieder dabei!!!
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14. November 2007
Der Kochkurs
Meine Tante rief mich kürzlich an und fragte, ob sie mich denn zu einem Kochkurs bei Andreas Geitl am Nockherberg einladen dürfte. Dürfte??? Da muss man mich nicht lange bitten! Klar würde ich mitmachen – schließlich wollte ich ja auch mal einen Einblick in die viel gepriesene Küche von Andreas Geitl bekommen. Vielleicht könnte ich mir ja das eine oder andere abschauen? Und da meine Tante ja schon einmal dort einen Kurs belegt hatte und sehr begeistert war, war ich neugierig, was mich dort erwartete. So zogen meine Tante, meine Cousine und ich am 10. November los, um die Küche im Paulaner am Nockherberg zu erobern.
Um 14.00 Uhr trafen wir uns alle – die zwanzig Kochlehrlinge für einen Tag und natürlich der Meister selbst. Bei Kaffee und Sekt wurde erst einmal die Menüfolge besprochen - und natürlich die Aufgaben, die dahinter steckten. Das Menü sah folgendermaßen aus:
Garnelen-Schaschlik mit kleinem Herbstsalat und Mangocreme
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Kürbis-Ingwersuppe, in der Frucht serviert
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Hirschkalbslende im Feigen-Kastanienmantel
Rotweinsoße, getrüffelter Wirsing
Kartoffel-Gorgonzolapflanzerl
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Schokoladeneisparfait mit Glühwein-Birnenkrapferl
Und Williams-Weißbiersabayon
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Pralinen, Cassis-Chili-Trüffel
Schwer beeindruckt von unseren zukünftigen Kochkenntnissen marschierten wir – alle mit roten Schürzen versehen – in die Küche, wo uns Andreas Geitl weitere Köche vorstellte, die uns während unseres Kochunterrichts zur Seite stehen sollten. Dann wurden wir in einzelne Gruppen eingeteilt. Ich sollte bei der Hauptspeise mitmachen. Meine erste Aufgabe bestand darin, den Hirschkalbsrücken auszulösen, wobei die Knochen und Abschnitte für die Soße verwendet wurden. Dann musste ich die Hirschkalbslende parieren. Parieren? Noch nie gehört? Der Begriff war auch für mich neu. Parieren bedeutet, das Fleisch von Sehnen, Haut und Fett zu befreien, so dass es schön zart ist. Nachdem wir ja zwanzig Kochlehrlinge waren und außerdem noch weitere dreißig Gäste für den Abend erwarteten, mussten wir somit für fünfzig Personen kochen. Das hieß, dass es mit einem Stück Fleisch noch lange nicht getan war. Nun gut – so lernt man es wenigstens. Heute kann ich mit Stolz sagen, dass ich nicht mehr den Metzger bitten würde, mir das Fleisch zu parieren – jetzt kann ich es selbst!
Die Schärfe der Messer führten zu einer Beinahe-Amputation zwei meiner wertvollen Finger – na ja, es waren nur eineinhalb, um ehrlich zu sein… und ich konnte sie Dank der fürsorglichen Köche, die mich sogleich mit Pflaster versorgten, erhalten. Somit konnte ich mein Werk vollenden. Dann gab es erst einmal Kaffee und Kuchen für alle.
Anschließend ging es weiter. Die Soße für den Hirschkalbsbraten wurde gekocht, an anderer Stelle bereitete man die Kürbis-Ingwersuppe vor, wie auch die Kartoffel-Gorgonzolapflanzerl, den getrüffelten Wirsing, die Mousse und die Birnenkrapferl. Und am anderen Ende der Küche bastelte meine Cousine an den Cassis-Chili-Trüffeln. Ich selbst ließ mir noch die Farce für die Hirschkalbslende erklären. Dann bestrich ich ein Stück Klarsichtfolie mit der Kastanien-Feigenfarce, setzte die Hirschkalbslende darauf und wickelte sie ein. Ein wirklich tolles Rezept.
Hinterher beschloss ich, zu den anderen Gruppen zu gehen, um mich dort einmal zu informieren, was sie „zauberten“.
Die Zeit verflog, der Abend rückte näher und wir beeilten uns, damit wir um 19.00 Uhr, wenn die Gäste kamen, fertig waren. Im Kaminzimmer deckte das Nockherberg-Personal inzwischen die Tische wunderschön.
Wir lagen gut in der Zeit. Das Fleisch war im Ofen, die Kürbissuppe war fertig, die Trüffel trockneten, die Salate waren gewaschen und geschnitten, die Soßen zubereitet und die Mousse im Eisschrank. Nun konnte es bald losgehen. Als die Gäste vollzählig waren, bat Andreas Geitl sie in die Küche. Dort gab es einen kleinen Umtrunk, sie konnten sich alles ansehen und wurden dann zurück ins Kaminzimmer geführt. Wir bereiteten die Vorspeisen vor, arrangierten alles auf den Tellern und servierten auch selbst. Ja, und dann begann der gemütliche Teil des Abends: das Genießen! Wir arrangierten zwar auch unsere Suppen, die Hauptspeisen und die Nachspeisen und servierten sie selbst, doch es war ein wirklich gemütlicher, kulinarisch einzigartiger, stressfreier und amüsanter Ausklang des Kochkurses. Zu Guter Letzt wurden wir sogar noch mit Urkunden belohnt, die uns zu Küchenehrenmeistern machten. Und ich bin mir ganz sicher – jeder einzelne der Köche und Köchinnen fiel hinterher totmüde ins Bett. Ich auch!!!
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14. Juli 2007
Urlaub in Portugal
Wer sehnt sich nicht nach Sommer, Sonne, Strand und Meer? Auch ich durfte mir diesen Wunsch erfüllen – und zwar ausgerechnet in den drei Wochen, in denen es in Deutschland kalt, regnerisch und ungemütlich war. Am 24. Juni ging mein Flieger nach Portugal. Und was verbindet man mit Portugal: Natürlich strahlenden Sonnenschein, herrlich blaues Meer, ein feiner Sandstrand und guten Fisch.

Zum Thema „Typisch Portugiesische Küche“ fällt mir noch ein: Piri Piri Hühnchen, Torta de Laranja (= portugiesische Orangenrolle) und herrlich knuspriges Spanferkel. Letzteres ist wohl eher ein Geheimtipp. Denn um zu unserem wunderbar krossen Spanferkel zu gelangen mussten wir nach Messines in die Berge fahren. Auf dem Weg dorthin machten wir einen kleinen Abstecher nach Silves um unterhalb der Burg gemütlich einen Pica (portugiesischer Espresso) zu trinken. Dann ging es weiter. Noch ein kurzer Halt, um den romantischen Stausee, der auf dem Weg lag, zu begutachten.

Und dann fuhren wir zu dem Restaurant „Silva“, in dem unser Ferkel bereits auf uns wartete – fertig gebraten, versteht sich. Und dazu ein knackiger Salat, wie man ihn in Portugal zu allem bekommt. Wir setzten uns in das bereits mit Portugiesen (diese Tatsache allein bestätigt in Portugal die gute Küche) überfüllte Lokal und bekamen vorab einen Appetizer: Weißbrot mit Sardinenpaste. Da wir aber wussten, dass noch eine große Portion Spanferkel folgen würde, haben wir uns etwas zurück gehalten, was uns hinsichtlich des frisch duftenden Weißbrotes und der cremigen Sardinenpaste etwas schwer fiel. Als dann endlich unser heiß ersehntes Hauptgericht serviert wurde, stürzten sich alle förmlich darauf. Zugegeben, ich ziehe – wenn ich die Wahl habe – Rind dem Schwein vor, aber dieses knusprige, saftige und wunderbar aromatische Ferkel war wohl kaum zu toppen.
Adresse:
Silva
Cx. 401F
Vale Fuzeiros
8375 – S.B. Messines
Tel: 00351 / 282 332 199

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11. Juni 2007
Überraschungen
Ich liebe Überraschungen! Doch wenn Überraschungen vorab angekündigt werden, dann könnte dies für mich als auch für den Überraschenden in Stress ausarten. Denn ich bin unheimlich neugierig und das bedeutet für jeden, der mich überraschen möchte, eine ständige Plage. Kürzlich rief mich meine Tante an und meinte, ich solle mir den 9. Juni – einen Samstag – frei halten. OK, das tat ich dann auch. Das Gleiche galt auch für meine Schwester. Samstagabend sollten wir an einen noch geheimen Ort in München kommen. Meine Schwester und ich starben vor Neugier und löcherten meine Tante ständig. Ich stellte Fangfragen. Da ich einen Restaurantbesuch vermutete, fragte ich: „Soll ich hungrig oder satt zum geheimen Ort kommen?“ „Hungrig.“, war die Antwort. Ich überlegte, und kam zu dem Ergebnis, dass es sich hierbei zwar um eine Nahrungsmittelaufnahme handeln würde, aber wie ich meine Tante kannte, steckte noch mehr dahinter. Vielleicht ein Kochkurs? „Muss ich bequemes Schuhwerk tragen, weil ich viel stehen muss, oder dürfen es auch unbequeme, dafür aber hübsche Schuhe sein?“ Meine Frage fand ich taktisch unheimlich gut gewählt. „Zieh an, was du willst – mach dich aber nett zurecht.“ Ha, also kein Kochkurs. Ein Krimidinner vielleicht oder ein Dinner im Dunkeln? Ich forstete im Internet sämtliche Veranstaltungsseiten durch, um heraus zu finden, was am 9. Juni in München geboten war. Ich fand nichts, was zu den Aussagen meiner Tante passte. Als ich meine Tante besuchte, blickte ich unauffällig auf den großen Kalender, der an der Wand hing. 9. Juni – da stand nichts vermerkt! Donnerstag erfuhr ich, dass mein Vater mich nach München bringen würde. Gab es dort, wo ich hingebracht wurde, vielleicht Alkohol? Und zwar in großen Mengen, so dass mein Vater als Chauffeur einspringen musste? Eine Weinprobe gar? Ich bekam auf alle meine Fragen keine Antworten. Am Samstag kam also mein Vater um kurz vor sechs Uhr und wir fuhren los. Durch München kurvend erklärte er mir, die einzelnen Gegenden, fuhr am Maria-Hilfs-Platz vorbei und hielt kurz darauf vor einem großen Gebäude. „Wir haben noch etwas Zeit – hier können wir etwas trinken“, meinte er. Ich erkannte, dass wir uns am Nockherberg befanden. Sämtliche Alarmglocken läuteten. Hier kochte doch der TV-Koch Andreas Geitl – und dort beabsichtigte meine Tante, einen Kochkurs zu belegen. Aber sicher nicht heute. Vielleicht wollte sie uns nur hier ausführen. Wir fuhren in die Tiefgarage. Dort erblickte ich auch gleich das Auto meiner Tante. War sie schon da? Als wir durch das Restaurant gingen und mein Vater eine Angestellte nach dem „Kochkurs“ fragte, platzte die Bombe. Meine Tante hatte einen Kochkurs belegt und wir waren eingeladen, die zubereiteten Gerichte zu genießen. Meine Schwester kam ebenfalls hinzu. Auch mein Vater blieb. Andreas Geitl begrüßte uns, die „Kochschüler“ kamen dazu und – welch Überraschung – darunter befanden sich nicht nur meine Tante, sondern auch meine Cousine und meine Mutter. Wir wurden in die Küche geführt, durften diese besichtigen, bekamen einen Aperitif und gingen alle gemeinsam – die Kochschüler, wie auch deren geladene Gäste – in einen kleinen Saal, in dem herrlich dekorierte Tische standen. Hier erfuhren wir alles, was wir noch nicht wussten: meine Tante hatte meine Mutter und meine Cousine ebenfalls eingeladen. Sie alle waren bereits seit 14.00 Uhr da und kochten ein Mehr-Gänge-Menü für die von ihnen eingeladenen Gäste, welches sie auch servierten. Während des Kurses durfte jeder in jedem Bereich arbeiten. Wir bekamen ein wunderbares Menü serviert und schlemmten bis Mitternacht. Anschließend erhielten die Kursbesucher der exquisiten Küche eine „Auszeichnung“. Ein gelungener Abend in einer herrlichen Umgebung mit einem exklusiven Menü! Dafür hatte es sich wirklich gelohnt, tagelang erfolglos mit unbefriedigter Neugier nach des Rätsels Lösung zu suchen.
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29. Mai 2007
Das Wunschmenü
Was sehen Sie sich an, wenn Sie den Fernseher anschalten? Einen guten Film? Eine spannende Dokumentation? Eine Game-Show wie zum Beispiel „Wer wird Millionär“? Oder vielleicht eine Kochsendung? Ich bin – es liegt auf der Hand – ein Fan von Kochsendungen. Und hinterher probiere ich alles aus, was der Fernsehkoch zuvor mit seinen Gästen gezaubert hat. Mal glückt es – mal geht es schief. Auf jeden Fall sehe ich dem Kochkünstler gerne über die Schulter.
Aber wer hätte gedacht, dass ich einmal die Gelegenheit haben werde, jenem „Zauberer am Herd“ persönlich, leibhaftig und gegenwärtig bei der Herstellung seines Wundermenüs zusehen zu dürfen. Ich nicht! Aber so war’s….
Nein, ich wurde nicht zu einer Kochsendung eingeladen, um in einer Studioküche auf die Schnelle etwas zu köcheln. Ich besuchte auch keinen Kochkurs eines prominenten TV-Kochs. Sondern: eine TV-Sendung plante einen Piloten (= ein kurzer Film, der zur Einführung einer Serie gedacht ist), in dem es darum ging, dass jemand einen Freund oder einen Verwandten mit einem Menü überrascht. Das Ganze sollte im Haus desjenigen stattfinden, der die Einladung ausspricht. Drum herum: sämtliche Kameraleute, Maskenbildner und natürlich die Moderatorin des entsprechenden Senders. Und mit im Gepäck des Fernsehteams: der hauseigene TV-Koch.

Lange Rede, kurzer Sinn: meine Tante sollte überrascht werden und ich stellte dafür meine Küche zur Verfügung, lud ein befreundetes Paar meiner Tante ein und stand der Moderatorin für die eine oder andere Frage parat. Meine Tante selbst lud ich zu einem 'Ausflug' ein. Schon Tage vorher wienerte ich meine Küche – und den Rest des Hauses. Am Überraschungstag erschien um 12.30 Uhr das Team. Vor dem Haus baute das TV-Team einen großen Scheinwerfer auf, der direkt in die Küche leuchtete, im Haus wurden sämtliche Lichter angeschaltet. Draußen schien die Sonne – ein Lichtspender mehr, der einem guten Kamerabild sicherlich zuträglich war.

Während der Koch die Küche „inspizierte“, um festzustellen, welche Utensilien ihm in der Küche zur Verfügung stünden, packten die Kameraleute aus – wie auch der Mann vom Ton und die Maskenbildnerin.
Nachdem sich alle eingerichtet hatten, fuhr die Truppe noch zum Ammersee, der ja gleich in der Nähe liegt, und drehte dort ein paar Sequenzen. Nachdem sie zurückgekommen waren, begab sich der „Küchenmeister“ in „sein Revier“ und begann zu kochen.

Bereits am Vortag hatte ich meine Tante angerufen, um mich nach ihrem Befinden zu erkundigen. Keinesfalls sollte dieser Dreh abgesagt werden – der Aufwand im Vorfeld war schon derart immens, dass eine Absage kostspielig geworden wäre – natürlich nicht für mich, aber für die Redaktion. Meine Tante wusste zwar nicht, was sie erwartete, aber an meiner ständigen Nachfrage, ob es ihr gut gehe, erkannte sie, dass mir wohl sehr viel an ihrem Kommen lag. So meinte sie: „Ich würde mich auch noch zu dir schleppen, wenn ich todkrank wäre…“ Nun, soweit würde ich es natürlich nicht kommen lassen….
Während die Moderatorin und ich den Tisch deckten und uns unterhielten, wurde in der Küche förmlich gezaubert. Um 17.00 Uhr kam das befreundete Ehepaar, das aufgrund der aufkommenden Hektik – um 18.00 Uhr sollte ja meine Tante ankommen – etwas in den Hintergrund geriet. Ich zog mich um, wurde noch einmal nachgeschminkt und bereitete mich psychisch auf den großen Moment vor. Dann war es soweit: meine Tante fuhr vor. Ich eilte zu ihr, das Kamerateam wie auch die Gäste und die Moderatorin brachten sich in Position und ich führte unseren Gast in den Garten. Als wir um die Ecke bogen, erkannte meine Tante die Situation – wenigstens teilweise, denn die Sachlage als solche war sicherlich nicht sofort zu erkennen.
Nachdem wir uns also alle platziert hatten, wurde uns das traumhafte Menü serviert. Und eines ist sicher: nicht nur meine Tante war begeistert!
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