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Blumen

Essen und Trinken sind die drei
schönsten Dinge des Lebens

Willy Millowitsch (1909-99),
dt. Volksschauspieler

Table Talks
  Food, Stories and more...

 

 

Die literarische Foodpage

  Hier finden Sie feinste Rezepte,
neueste Informationen und
  Hintergründe zum Thema „Food“.
  Doch das ist noch nicht alles:
  Wir verpacken kulinarische  
  Spezialitäten in spannende 
  Geschichten, interessante
  Berichte und unterhaltsame 
  Erzählungen.

Genießen Sie es!

 

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Blog 2009

Montag, 07.12.2009

Geburtstagsbrunch

Einmal im Jahr – nein, falsch: mindestens einmal im Jahr – spreche ich eine Einladung aus. Diesmal sogar eine größere Einladung. Und das geschieht auf jeden Fall an meinem Geburtstag bzw. an einem günstigen Termin rund um meinen Geburtstag. So auch in diesem Jahr. Ich lud 20 Freundinnen zu einem Geburtstagsbrunch ein. Den Tag vorher nahm ich mir frei und begann mit meinen Vorbereitungen.
Ja, und am darauf folgenden Tag hatte ich nur zwei Stunden Zeit, die frischen Speisen zuzubereiten. Das war mehr als knapp, aber wir – meine Nachbarin Sabine und ich – schafften es.

Brunch


Es gab Bircher Müsli, Schokoladenkuchen, Eier mit Kaviar, Mozzarella mit Tomaten, Pflaumen im Speckmantel, Lachs mit Meerrettichsahne, eine Wurst- und eine Käseplatte, Spargel in Schinken, Honigmelone mit Schinken, Krabbencocktail, Wraps mit Thunfisch, Kapern und Rucola, Wraps mit Schinken, Eissalat und Käse, und Schweinefilet im Kräutermantel. Und letztere Leckereien stelle ich heute vor.

Die Wraps gehen schnell und eignen sich wunderbar für ein Buffet. Allerdings sollten sie frisch zubereitet werden, damit sie nicht zu sehr durchweichen.

Das Schweinefilet habe ich bei 80°C Niedertemperatur im Ofen gegart – so wird es zart.

 

Schweinefilet

 

Zutaten und Zubereitung für Schweinefilet im Kräutermantel:

500

g

Schweinelende

salzen, pfeffern und in Öl in einer Pfanne rundherum (auch an den Enden) 5-6 Min. anbraten. In die Form setzen und 75 Min. im Ofen bei 80° C garen.

10 Min. vor Ende der Garzeit…

1

Bund

gemischte Kräuter (z.B. Thymian, Rosmarin, Petersilie, Bärlauch)

waschen, trocken schütteln und die Blätter und Nadeln abzupfen.

1

Knoblauchzehe

schälen und mit den Kräutern und…

3

EL

Pinienkerne

klein hacken.

1

frisches Eiweiß

leicht verschlagen und zusammen mit …

3

EL

Semmelbrösel

unter die Kräutermischung rühren. Alles mit …

etwas

Salz

und…

etwas

Pfeffer

würzen.
Braten herausnehmen, Ofentemperatur auf 220°C erhöhen, Grill dazuschalten. Kräuterpaste auf dem Braten verteilen und fest andrücken. Kruste im Ofen in 5-6 Min. goldbraun grillen.

 

Tipp: Anstatt der Kräuter eignen sich auch verschiedene Pfefferkörner und rote Pfefferbeeren, die in einem Mörser klein gestampft werden.

***

Wraps

 

Zutaten und Zubereitung für Thunfisch-Wraps mit Kapern und Rucola:

3

große Wraps

mit…

1

Packg.

Kräuterfrischkäse

bestreichen. Anschließend mit…

1

Dose

Thunfisch in Öl

belegen und mit …

3

TL

Kapern

auf die Wraps verteilen. Anschließend

1

Handvoll

Rucola

waschen, trocken schütteln und auf die Wraps verteilen. Wraps nun zusammenrollen, in drei gleichgroße Teile schneiden und in eine Serviette wickeln.

 

Zutaten und Zubereitung für Schinken-Wraps mit Käse:

3

große Wraps

mit…

1

Packg.

Kräuterfrischkäse

bestreichen. Anschließend mit…

4-5

Blätter

Eisbergsalat

waschen, trocken tupfen und in kleine Streifen schneiden. Diese auf den Wraps verteilen.

3

EL

Schinkenwürfel

auf den Wraps verteilen und…

6

EL

geraspelten Käse

auf die Wraps geben. Wraps nun zusammenrollen, in drei gleichgroße Teile schneiden und in eine Serviette wickeln.

 

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Freitag, 27.11.2009

Nicht jedermanns Sache, aber lecker:
Feldsalat mit Leberstreifen und gebratenen Apfelringen

Ja, ich weiß – ich erfülle meinen Foodblogging-Auftrag derzeit nur unzureichend. Der sonst so regelmäßige Blogeintrag (immer donnerstags) findet momentan nur sporadisch statt.  Aber das hat auch seinen Grund:

Bei mir haben schon die vorweihnachtlichen Aktivitäten eingesetzt. Um der ganzen Hektik im Dezember zu entgehen habe ich beschlossen, meine Geschenke so gut es geht schon im November zu kaufen. Doch um Geschenke einkaufen zu können, muss man auch Ideen haben. OK, an Ideen mangelt es bei mir nicht – im Gegenteil – aber ob meinen Lieben auch meine sagenhaften Ideen gefallen, das steht auf einem anderen Blatt… Darum will alles gut überlegt sein.

Doch nicht nur die Planung und Besorgung der Weihnachtsgeschenke hält mich auf Trab, nein, auch meine zweite Homepage – www.textclusive.de – musste mit einem Logo perfektioniert werden, da nun für sie geworben wird. Das ist alles sehr, sehr zeitaufwändig.

Außerdem steht mein Geburtstag vor der Tür und ich habe Freundinnen zu einem Brunch eingeladen. Tja, da muss ich natürlich als Foodbloggerin wirkliche Leckereien kredenzen. Ehrensache, versteht sich.

Ja, und zu guter Letzt habe ich noch ein Seminar für ein neues Websitegestaltungsprogramm besucht.

Wer kommt da noch zum Kochen oder Schreiben?

Gestern allerdings beschloss ich, wieder einmal etwas aufzutischen, das ich schon lange nicht mehr gegessen habe: Feldsalat mit Leber und gebratenen Zwiebelringen und Apfelscheiben. Ich liebe diesen Salat, doch meine Kinder konnte ich dafür wenig begeistern. Als mein Sohn das Mahl erblickte, entgleisten im sofort seine Gesichtszüge und er rief er entrüstet: „Ich dachte es gibt Milchreis…!“ (Schon wieder Milchreis...? Nix da!)
„Nein, Süßer, es gibt leckeren Feldsalat mit Leberstreifen und gebratenen Apfelscheiben….mmmmh…. fein!“ Antwortete ich, worauf meine Tochter maulte: „Ich mag kein Fleisch!“
„Aber Leber ist doch eigentlich gar kein richtiges Fleisch (gut, das ist gelogen, aber das weiß der Zwerg ja nicht) – das ist ganz zart und weich….!“
„Ich ess’ den Salat nur, wenn Du diese Leberstückchen raus nimmst.“ Beide deuteten pikiert auf die leckeren Leberstreifen, die ich nun wohl oder übel aus dem Salat nehmen musste. Somit hatte ich Leber mit Feldsalat und meine Kinder Feldsalat mit gebratenen Apfelringen….
Egal, für Liebhaber von Leber (wie mich)  ist dies – auch wenn meine Kinder anderer Meinung sind - ein sehr delikates Gericht.

Feldsalat mit Leber

 

Feldsalat mit Leberstreifen und gebratenen Apfelringen

Zutaten und Zubereitung:

 

1

Schale

Feldsalat

putzen und waschen, danach trocken schleudern.
Nun das Dressing herstellen. Dazu…

 

4

EL

dunklen Balsamico

und…

 

2 ½

TL

Honig

gut verrühren.

 

Etwas

Fleur de Sel

und…

 

etwas

Pfeffer

und…

 

etwas

Edelsüßen Paprika

zugeben und verrühren. Nun…

 

6

EL

Olivenöl

zugeben und ebenfalls gut verrühren.

 

1

Zwiebel

schälen und in Ringe schneiden. Die Ringe in eine Pfanne geben und etwas anbraten lassen. Anschließend die Ringe auf einen Teller legen und abdecken.

 

1 – 2

Äpfel

schälen mit einem Entkerner in der Mitte entkernen und in Scheiben schneiden. Äpfel in eine Pfanne legen und anbraten.

 

4

Scheiben

Rinder- oder Kalbsleber

unter fließendem Wasser abwaschen und anschließend trocken tupfen. Leber nun mit…

 

etwas

Pfeffer

und…

 

etwas

Cayennepfeffer

würzen, dann in…

 

4

EL

Mehl

wenden und in eine mit…

 

etwas

Margarine

erhitzten Pfanne geben und rosa braten lassen. Zwischendurch wenden. Zuletzt die Leber mit…

 

etwas

Salz

bestreuen.

 

Nun den Salat auf die Teller verteilen, das Dressing mit einem kleinen Löffel darüber verteilen. Die Leber in Stücke schneiden und auf den Salat geben. Zwiebelringe darüber verteilen und pro Teller zwei Apfelringe an den Rand legen.

 

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Dienstag, 10.11.2009

Die schnelle Biskuitrolle für spontane Gäste

Wer kennt das nicht: plötzlich kündigt sich Besuch an oder man erfährt von seiner besseren Hälfte erst eine Stunde vorher, dass Gäste kommen. Und während der Satz „Machst du einen Kuchen?“ noch nicht ganz ausgesprochen ist, läuten bei mir die Alarmglocken! Nein, sie schrillen!! Was??!!! So bald!? Was soll ich denn auf die Schnelle backen?!! Und wie ich überhaupt aussehe – zum Davonlaufen –  eigentlich müsste ich zuerst mit einer persönlichen Komplettrenovierung beginnen.  Nun gut, nach zirka 5 Minuten – das ist eine lange Zeit, wenn man nur eine Stunde zur Verfügung hat, um einen ansprechenden Kuchen herzustellen und um sich selbst noch auf Vordermann zu bringen – hatte ich mich dem Schicksal ergeben.

Zugegeben, die Idee mit der Biskuitrolle kam mir erst beim dritten gedanklichen Anlauf. Zuvor überlegte ich noch, ob ich meine Äpfel zu einem Apfelkuchen oder die Schokolade zum saftigen Schokoladenkuchen mit flüssigem Kern verbacken sollte. Tja, und dann schoss mir die Biskuitrolle durch den Kopf. Genau: 8 Minuten Backzeit! Klasse! Marmelade drauf, zusammenrollen, Puderzucker drüber, zack und fertig. Dafür brauche ich nach Adam Riese maximal 20 Minuten.  Dann bleiben einem noch großzügige 40 Minuten um die Küche wieder in Ordnung zu bringen und sich selbst vom Aschenputtel in eine Prinzessin zu verwandeln… na ja, vielleicht nicht in eine Prinzessin, aber in ein ansehnliches Weibsbild.

 Biskuitrolle

Biskuitrolle

Zutaten und Zubereitung:

Backofen mit Ober- und Unterhitze auf 225 °C vorheizen.

4

große

Eier

sauber trennen und das Eiweiß mit…

4

EL

(kaltem) Wasser

sehr steif schlagen. Dann…

1

Päckchen

Vanillezucker

und…

160

g

Zucker

langsam reinrieseln lassen und das Ganze so lange schlagen, bis die Masse glänzt. Anschließend das Eigelb einrühren, nur so lange rühren, bis das Eigelb mit dem Eischnee verbunden ist. Nun…

160

g

Mehl

und…

¼

gestr. TL

Backpulver

darüber sieben und mit einem flachen Schneebesen oder einem Kochlöffel vorsichtig unter die Eimasse heben. Dann den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gleichmäßig aufstreichen. Sofort im heißen Ofen ca. 8 min backen. Der Teig soll sich weich und trocken anfühlen. Nun den Teig auf eine Folie oder ein Geschirrtuch stürzen, mit…

Marmelade

bestreichen (Menge je nach Geschmack) und eng aufrollen. Die Rolle auf eine Kuchenplatte legen, die Ränder abschneiden und nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.

 

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Montag, 02.11.2009

Am gemütlichsten ist es daheim!

Langsam wird es Winter. Draußen ist es ungemütlich, dafür ist es drinnen umso gemütlicher. Abends zünde ich die Kerzen und das Feuer im Ofen an, schmökere in meinen Kochbüchern oder Zeitschriften oder sehe mir einen guten Film an. Ich finde, so kann man das schaurige Wetter gut ertragen. Wirklich!
Früher, als ich noch keine Kinder hatte (ja, lange ist’s her…) bin ich öfters im November verreist, weil ich fand (und immer noch finde), dass dies der scheußlichste Monat ist. Meist fuhr ich in die Ferne, in Länder, wo es warm war. Doch das ist lange her. Jetzt gestalte ich mein Haus so, dass ich gerne hier bin. Und ich koche und backe viele Leckereien. Vorgestern machte ich beispielsweise Ofenkartoffeln mit Kräuterquark und Rindersteakstreifen. Das ist ein Gericht, das die ganze Familie liebt.

 Ofenkartoffel

 

Ofenkartoffeln mit Kräuterquark und Rinder-steakstreifen

Zutaten und Zubereitung für 4 Personen:

4

große

Kartoffeln (festkochend)

waschen und in einen großen Topf mit Wasser geben und ca. 20-30 min kochen lassen.

Etwas

Olivenöl

In einer Pfanne erhitzen und…

4

Rinderhüftsteaks

zugeben, kurz kräftig anbraten, Temperatur etwas herunterschalten und weitere zwei Minuten von jeder Seite braten lassen bis sie „medium“ sind.

500

g

Magerquark

in eine Schüssel geben und…

100

g

Sauerrahm

zugeben, sowie…

Etwas

Salz

und…

etwas

Pfeffer

und…

½

Packung

italienische Kräuter (gefroren)

und…

2-3

fein gehackte Knoblauchzehen

und…

½

EL

Olivenöl

miteinander vermengen und gut verrühren. Kartoffeln leicht in Alufolie wickeln (so dass die Oberseite herausschaut) und in eine Reine geben. Anschließend in den auf 225°C vorgeheizten Ofen geben und ca. 15 min bräunen lassen. Kartoffeln herausholen, Alufolie mit der Kartoffel auf einen Teller geben und Kartoffel teilweise durchschneiden, auseinanderdrücken und zwei bis drei Esslöffel Quark in die Mitte geben. Mit Kresse oder Basilikum dekorieren. Steaks in Streifen schneiden auf dem Teller neben die Kartoffel legen. Servieren

 

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Donnerstag, 22.10.2009

Carbonara e una Coca Cola…

... das war ein Song von Spliff aus meiner Jugend. Und er erinnert mich an ein Gericht, das alle – und ich meine auch: alle – gerne essen. Selbst die Freunde und Freundinnen meines Nachwuchses, die sich des Öfteren gerne mal von ihrer heiklen Seite zeigen, sind stets begeistert, wenn dies auf den Tisch kommt: Spaghetti alla carbonara!
Ich weiß nicht, warum „Spaghetti alla carbonara“ so hoch im Kurs stehen, aber ich freue mich, wenn es etwas gibt, was jeder mag. Somit beschloss ich, endlich einmal wieder diese begehrte und zugegebenermaßen kalorienreiche Speise zuzubereiten. Ok, es gibt die Möglichkeit, den durchwachsenen Speck mit magerem Schinken zu ersetzen, aber das ist auch schon alles. Die Sahne gehört dazu – also Finger weg von irgendwelchen mageren Ersatzprodukten!

 

Spaghetti alla Carbonara

Carbonara

 

Zutaten und Zubereitung für 4 Personen:

100

g

durchwachsenen, gewürfelten  Speck (oder magere Schinkenwürfel)

in einer großen Pfanne mit ca. …

2

EL

Olivenöl

langsam bei milder Hitze ausbraten. In einen großen Topf ca. 4 l Salzwasser aufkochen.

400

g

Spaghetti

hinein geben und 8-10 Min bissfest garen.

3

Eier

mit…

100

ml

Sahne

und…

1

Prise

Salz

und…

1

Prise

Pfeffer

kräftig mit einem Schneebesen verquirlen. Dann…

50

g

geriebenen Parmesan

unterrühren. Knusprig gebratene Speck- oder Schinkenwürfel aus der Pfanne nehmen und warm halten.

2

Knoblauchzehen

fein hacken und im Speckfett sanft andünsten. Spaghetti abgießen, gut abtropfen lassen und sofort in die Pfanne geben. Gründlich im Fett wenden, dann die Pfanne vom Herd nehmen, die Eiermasse hineingießen und schnell unter die Nudeln mischen, damit die Eier nicht stocken. Die Soße soll schön cremig bleiben. Nun die knusprigen Speckwürfel aufstreuen, unterheben und mit reichlich frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

50

g

Parmesan

darüber streuen.

 

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Donnerstag, 15.10.2009

Es ist nicht alles Gold, was glänzt...

Es ist immer das Gleiche: man steht im Supermarkt und überlegt, was man sich und seiner Familie Feines kaufen könnte. So nimmt man das eine oder andere Produkt in die Hand und sieht es sich genauer an. Ich achte beispielsweise auf den Zuckerzusatz. Erschreckend, wenn man liest, dass beispielsweise in einer Dose Cola sage und schreibe zwölf  Würfelzuckerstücke sind. Oder dass sich in 50 g Gummibärchen (hey, was sind schon 50 g…???) 13 (!) Würfelzuckerstücke befinden. Und in einem Nutellaglas sind unglaubliche 80 Würfelzuckerstücke drin. Ich könnte die Liste endlos weiterführen.

Aber dann – als ob diese Info allein noch nicht ausreicht – lese ich, was in den diversen Joghurts oder Fertigsalaten tatsächlich steckt: „Erdbeerfetzen und Käseklumpen“. Auf jeden Fall nichts, was unser Feinschmeckerherz höher schlagen lässt, auch wenn die Fotos auf der Verpackung mehr zu versprechen scheinen.

Und was sagt uns das alles? Richtig: am besten bereite man sein Essen komplett selbst zu, denn dann weiß man, was drin ist!

Wie es nun mit Obst-, Gemüse- und Fleischprodukten aussieht? Alles Bio, oder was? Nein, ich werde nicht mit dem Eigenanbau von Obst und Gemüse beginnen und die hauseigene Zuchtstation für Kühe, Schweine und Hühner ins Leben rufen. Diese Produkte kaufe ich noch, vertrauensselig, wie ich bin.

Hier nun das Rezept eines feinen Salates – natürlich frisch zubereitet:

Thailändischer Reisnudelsalat mit Garnelen

 

Thaisalat

 

Zutaten und Zubereitung für 2-3 Personen

Wasser im Wasserkocher zum Kochen bringen und…

100

g

Reisfadennudeln

in eine Schüssel geben und mit dem kochenden Wasser für ca. 5 min bedecken bis die Nudeln weich sind, aber Biss haben. Nudeln abtropfen lassen und…

etwas

Sesamöl

vermischen, damit sie nicht verkleben.

2

mittlere bis große

Karotten

schälen und klein schneiden.

1

große

Paprikaschote

halbieren, entkernen und in schmale Streifen schneiden.

2

Frühlingszwiebeln

putzen und klein hacken.

200

g

geschälte Garnelen

garen lassen. Garnelen, Karotten, Frühlingszwiebeln und Paprika in eine große Schüssel geben. Abgetropfte Nudeln und…

1-2

EL

gerösteter Sesam

zugeben. Für das Dressing nun…

1

geschälte, und fein gewürfelte Schalotte

und…

2

geschälte und zerdrückte Knoblauchzehen

und…

1

kleine rote Chilischote, entkernt und fein gehackt,

und…

2-3

EL

Limettensaft

und…

2

EL

Fischsauce

und…

1

EL

Sojasauce

und…

2

EL

Sesamöl

und…

2,5

EL

Palmzucker oder braunen Zucker

in eine Schüssel geben und gut verrühren. Das Dressing über den Salat gießen und gründlich unterheben. Der Salat kann sofort gegessen werden oder muss kalt gestellt werden.

 

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Freitag, 09.10.2009

Es kommt immer anders, als man denkt…

Okay, ich hatte eine anstrengende Woche. Kein Wunder also, dass ich etwas gestresst bin. Und dann kam noch die Kindergeburtstagsfeier dazu, wie ich ja schon beim letzten Mal berichtete. Doch, als ob diese Tatsache an sich noch nicht genügte, erkrankte mein Sohn kurz zuvor. Da das Geburtstagsfest am 03. Oktober – jawohl: am „Tag der Deutschen Einheit“ und somit an einem Feiertag – stattfand und die Volkssternwarte bereits gebucht war, gab es auch kein Zurück mehr für uns. Wir wollten das Beste aus dieser Sache machen. Aber dann – und das war nun eindeutig zu viel für mich – erkrankte kurz vor Ankunft der kleinen Gäste auch noch meine Tochter. Dies bedeutete, dass wir einen Plan „B“ brauchten. Und Plan „B“ hieß für mich, dass ich zuhause bleiben und mich um meine Tochter kümmern musste, während die anderen nach dem gemeinsamen Abendessen zur Sternwarte fuhren. Meine Tochter und auch ich waren enttäuscht. Mein Sohn allerdings ließ sich den Besuch bei der Sternwarte – Fieber hin oder her – nicht nehmen. Den Kindern kredenzte ich vorab ein kleines Buffet bestehend aus Fleischpflanzerl mit Baguette, Pizza (natürlich selbst gemacht), Wienerle, Wraps gefüllt mit Currycreme und Putenbruststücken, Fruchtspießchen, Apfelkuchen und Schokokirschtorte. Leider konnte ich mal wieder keine Fotos machen, da ich an diesem Tag einfach zuviel um die Ohren hatte.

Nun gut, wir brachten besagten 03. Oktober hinter uns (die Kinder fanden die Feier und der Sternwartenbesuch übrigens erstklassig...) und können uns jetzt – nach Genesung unseres Nachwuchses - endlich wieder den Dingen widmen, die lange liegen geblieben sind: beispielsweise dem Großputz. Oder aber dem Ausprobieren neuer Rezepte.

So habe ich mich heute für eine neue Suppe entschieden. Und zwar für eine Karotten-Nektarinencremesuppe mit Putenbruststreifen. Die fruchtige Note der Nektarine passt sehr gut zu den Karotten. Und Gewürze wie Ingwer runden das Ganze wunderbar ab.

Hier das Rezept:

Zutaten und Zubereitung für 4 Personen:

 

 

Suppe:

 

3

große Karotten

schälen und in Stücke schneiden. Alles in einen Topf geben. Dann…

 

1

Nektarine

entkernen und in kleine Stücke schneiden. Ebenfalls in den Topf geben. Anschließend…

 

1

cm

Ingwer

schälen, in kleine Stücke schneiden und in den Topf geben.

 

½

L

Wasser

zugeben und das Ganze ca. 30 min köcheln lassen. Anschließend alles pürieren.

 

Etwas

Salz

und…

 

1

Prise

Zitronengras

und…

 

1

Prise

Kurkuma

und

 

1

TL

Braunen Zucker

und…

 

2-3

EL

Honig

und…

 

½

TL

Curry

zugeben. Alles umrühren. Dann…

 

3

EL

Sahne

einrühren. Mit den Gewürzen abermals abschmecken.

 

 

Putenbrust-streifen:

 

2

Stk

Putenbrustfilets

abwaschen und trockentupfen. Dann mit…

 

Etwas

Curry

und…

 

Etwas

Ingwer

und…

 

Etwas

Koriander

und…

 

Etwas

Salz

und…

 

Etwas

Pfeffer

würzen. Nun…

 

2 – 3

EL

Olivenöl

in einer Pfanne erhitzen. Fleisch zugeben und gut durchbraten. Anschließend die Suppe in die Teller geben, Fleisch in dünne Streifen schneiden und in die Mitte der Suppe legen.

 

Karottencremesuppe

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Donnerstag, 01.10.2009

Von Geburtstagsfeiern und Wiesnschmankerln

Und wieder steht ein Geburtstagsfest ins Haus: unser Sohn feiert seinen achten Geburtstag. Wie der Rest der Familie sage auch ich: „Wie die Zeit vergeht… Eben war er noch so klein und putzig und nun wird er schon acht.“ Gut, putzig finde ich ihn noch immer, aber von ‚klein’ kann nicht mehr die Rede sein.
Bereits vor Wochen, nein Monaten, begann ich mir Gedanken zu machen, wie wir diesen Geburtstag gestalten könnten. Ich habe viel recherchiert und habe – ganz ehrlich – tolle Ideen bekommen, wie man den Kindergeburtstag mal ‚anders’ feiern könnte. Das Fest soll doch etwas Besonderes sein, etwas, woran die Kinder noch lange denken, etwas Aufregendes und Spannendes. Nachdem wir jahrelang zu Hause gefeiert haben – wir veranstalteten die klassischen Kindergeburtstage mit Spielen, Kasperltheater, Kinderolympiaden, Fußballspielen und so weiter – feierten wir im letzten Jahr erstmals außer Haus. Wir fuhren in die  „Socca Five Arena“ im Münchner Olympiapark, einer großen Halle mit mehreren Indoor-Fußballfeldern. Das Fest war ein Erfolg!
Und in diesem Jahr habe ich nach reiflicher Überlegung beschlossen, die Party mit einem Abendessen zu beginnen und anschließend mit den Kindern in die Volkssternwarte zu fahren. Allein die Tatsache, dass sie erst abends feiern dürfen, wenn es Nacht und duuuunkel wird (huuuhuuuu, wie gruselig!), und sie normalerweise längst schlummern müssten, macht die Sache natürlich schon im Vorfeld äußerst spannend. Tja, und zur Bildung trägt das Ganze, ganz nebenbei erwähnt, auch noch bei.
Klar, ich hätte auch mit der Horde auf die Wiesn gehen können, aber hinterher wäre ich wahrscheinlich ein nervliches Wrack und könnte außerdem Konkurs anmelden. Nein, das wird der Junior wahrscheinlich später selbst machen…

Apropos ‚Wiesn’: letzte Woche hatte ich ja kein Rezept vorstellen können. Dies wird hiermit nachgeholt. Ein Wiesnrezept soll es sein, dachte ich mir. Ein bayerisches Schmankerl, das es in den Bierzelten gibt. Den Obatzda, den Griebenschmalz und die Brezn habe ich ja hier schon vorgestellt. Doch den bayerischen Schweinebraten hatten wir hier bisher noch nicht. Also beschloss ich, meine Familie mit diesem zu beglücken. Leider waren Mann und Kinder so hungrig, dass ich nach der Fertigstellung keine Zeit mehr hatte, das schöne Stück zu fotografieren. Ehe ich mich versah, lag ein Großteil des Bratens auf den Tellern und wurde genüsslich verspeist. Doch dann kam mir die Idee, am nächsten Tag eine Brotzeit zu machen – und zwar mit einer Brotzeitplatte, auf der ich neben Obatzda, Essiggurken, Wurst, Käse, Tomaten, Radieserl und Meerrettich auch den aufgeschnittenen kalten Schweinebraten legte. Ja, und kurze Zeit später war alles verputzt… von kleinen sechs- bis fast-achtjährigen Räubern…

Bayerischer Schweinebraten
Zutaten für ca. 6 Personen

2

kg

Schweinschulter mit Schwarte

mit…

etwas

Salz

und…

etwas

Pfeffer

und…

etwas

Kümmel

und…

etwas

Knoblauch

kräftig würzen und einreiben. Mit der Schwarte nach unten auf …

2

St.

Zwiebeln, mittelgroß, geviertelt

setzen. Das Ganze mit …

250

ml

Wasser

angießen und etwa 30 – 40 min bei 160°C im Ofen garen, bis die Schwarte geschmeidig ist. Jetzt die Schwarte rautenförmig einschneiden, etwa alle 0,5 cm. Nun den Braten im Ofen, bei 120°C behutsam fertig garen (dauert ca. 2,5 Stunden).

Tipp: Keine Heißluft verwenden, denn sonst trocknet zu sehr aus.

Dabei immer wieder etwas von…

250

ml

Salvator-Bier o.ä.

darüber gießen. Auch etwas Wasser übergießen. Das Ganze muss immer feucht sein.
Das Fleisch ist gar, wenn beim Einstechen mit einer Nadel fast klarer Fleischsaft austritt           .
Jetzt aus dem Ofen nehmen und mindestens 30 Minuten ruhen lassen.

Falls Sie ein Fleischthermometer besitzen: die Kerntemperatur sollte 70°C betragen.

Für die Soße nun den Bratensatz mit…

500

ml

Bratengrundsoße

auffüllen, 30 Minuten köcheln lassen. Soße passieren und mit den genannten Gewürzen sowie Bier würzig abschmecken.

Braten krusten
Braten jetzt zum Krusten für etwa 15 - 20 Minuten bei starker Hitze 230°C in den Ofen schieben. Die gewünschte und begehrte Kruste entsteht erst jetzt.

Tipp: Wenn der Schweinebraten nicht vollständig verspeist wird, so eignet er sich wunderbar aufgeschnitten auf einer Brotzeitplatte (siehe Foto)

 

Schweinebraten

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Donnerstag, 24.09.2009

Wiesnzeit!

Einschulung, Geburtstagsvorbereitungen für meinen Sohn, Gäste und ein Wiesnbesuch - oder für Nicht-Bayern: ein Oktoberfestbesuch - haben mir in dieser Woche keine Zeit gelassen, mich groß an den Herd zu stellen und neue Gerichte auszuprobieren. Dafür habe ich aber einige Wiesn-Impressionen…

Riesenrad

Das Riesenrad

Achterbahn

Achterbahn

Frauenkirche

Blick auf die Frauenkirche

Kutsche

Bierzelt

Bierzelt

Wiesnherzen

Wiesnherzerl

Bavaria

Bavaria

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Donnerstag, 17.09.2009

Jackson, unser neues Familienmitglied

Wir haben Zuwachs bekommen. Er ist 14 Wochen alt, 42 cm lang – doch was er wiegt, weiß ich nicht, denn unsere Waage ist kaputt. Sein Haar ist samtweich. Farbe: schwarz-weiß oder weiß-schwarz. Meine Kinder sind begeistert, mein Mann ist begeistert und ich bin es natürlich auch. Ich glaube, er fühlt sich bei uns auch sehr wohl – zumindest sehen die Pflanzen, Vorhänge und Möbel so aus. Ich spreche von „Jackson“, unserem Kater. Jackson ist cool, sagen die Kinder. Das finde ich auch. Er kann aber auch sehr verschmust sein. Und er passt wunderbar in unsere Familie, denn er erträgt es tapfer, wenn meine Tochter und mein Sohn ihn tagtäglich durch das Haus schleppen, rauf und runter. Sie sagen ihm, wann er auf das Katzenklo muss (auch wenn er gar nicht muss…), sie fühlen, wenn er Hunger hat (auch wenn er gar keinen hat…) und sie erkennen sofort, wenn er müde ist (auch wenn er es gar nicht ist…) und zu ihnen ins Bett kommen soll. Ja, meine Kinder haben jede Menge ‚Gespür’. Und Jackson toleriert das großzügig. Und wir wiederum tolerieren, dass sämtliche Zweige unserer Palme abgebrochen sind, dass der Lampenschirm der Stehlampe große Risse aufweist, dass an den Vorhängen lange Fäden herunterhängen und dass überall im Haus kleine Legosteine herumliegen. So ist das, wenn man Familienzuwachs bekommt!

 

Jackson

 

Nichtsdestotrotz – Jackson hin oder her – teste ich weiterhin neue Rezepte. Bettina hat mir überraschenderweise einen großen Korb mit Zwetschgen von ihrer Mutter vorbeigebracht. Nachdem es im letzten Jahr kaum Zwetschgen gab, konnte ich mich diesmal wieder sämtlichen Zwetschgenrezepten widmen. Ich machte Zwetschgenkuchen, Obstsalat mit Zwetschgen, Kaiserschmarrn mit Zwetschgenkompott und Zwetschgenmarmelade. Diesmal kombinierte ich die Zwetschgen mit Sekt und machte eine Marmelade daraus. Und hier das Rezept:

Zutaten und Zubereitung:

Zwetschgen-Sekt-Marmelade

750

g

Zwetschgen

waschen, entkernen, einmal durchschneiden und in einen Topf geben.

100

g

Sekt

zugeben.

1

TL

Zimt

zugeben.

500

g

Gelierzucker (2:1)

zugeben, etwas durchrühren und erhitzen. Kurz aufkochen lassen.  Anschließend pürieren. Nun die Marmelade in saubere, sterilisierte Gläser füllen, Deckel darauf schrauben und kurz umdrehen.

 

Zwetschgen-Sekt-Marmelade

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Donnerstag, 10.09.2009

Résumé eines Urlaubs und ein Kinobesuch

Nun sind wir endgültig zurückgekehrt. Nach weiteren zwei Wochen Urlaub, diesmal in Italien / Gargnano,  hat mich der Alltag wieder. Und zwar total entspannt… 
Ja, in Gargnano könnte ich mir vorstellen zu leben… und zu schreiben… Das ist der perfekte Ort für Schriftsteller, Musiker, Künstler und all diejenigen, die für ihre kreative Arbeit Ruhe, örtliche Schönheit und Inspiration suchen. Dort findet man dies alles… und noch mehr: Wunderschöne alte Häuser, ein traumhafter See, Serpentinen mit unglaublichem Blick auf den Gardasee, nachts ein unbeschreibliches Lichtermeer entlang des Ufers, liebevolle Bepflanzungen in den Gärten, auf Balkonen und die Häuserfassaden empor und kleine, enge Gassen, die sich durch den Ort schlängeln.
Hier einige Eindrücke, die ich mitgebracht habe:

Gargnano

Gardasee

See

Häuserfassade

See

See

Um den Urlaub auch richtig ausläuten zu lassen, habe ich eine Pizza – mit einem original italienischen Pizzateig – gebacken. Nennen wir sie einfach die „Gargnano-Pizza“:

30

g

Hefe/Germ

zerbröseln und mit etwas von…

1/8

l

lauwarmes Wasser

glatt rühren.

350

g

glattes Mehl

mit…

½

TL

Salz

auf einer Arbeitsplatte anhäufen und eine Mulde eindrücken. Angerührte Hefe/Germ in die Mulde gießen und mit etwas Mehl bestäuben. Germ so lange rasten lassen, bis sich an der Oberfläche Risse zeigen.

Nach und nach den Rest des lauwarmen Wassers in die Mulde gießen und dabei von innen nach außen das Mehl einarbeiten. Teig kneten, bis er glatt und geschmeidig ist. Eine Kugel formen und diese kreuzweise einschneiden, mit Mehl bestäuben und mit einem feuchten Tuch bedecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen des Teiges verdoppelt hat.

Teig nochmals kräftig durchkneten, dabei…

3

EL

Olivenöl

einarbeiten. Teig in 4 gleiche Teile teilen, Kugeln formen und nochmals 20 min gehen lassen.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche die jeweiligen Teigkugeln ausrollen und auf ein Pizzablech legen (den überhängenden Rand einfach etwas einklappen).  Nun Pizza mit…

gewürfelten Tomaten

und…

etwas Basilikum (frisch oder getrocknet)

und…

in Scheiben geschnittenen Oliven

und…

in Streifen geschnittenen Paprika

und…

klein gehacktem Knoblauch

und…

1

Mozzarella pro Pizza

belegen und auf  mittlerer Schiene bei 200 bis 220°C ca. 25 min backen. Anschließend die Pizza mit…

Prosciutto

belegen und mit…

geraspeltem Parmesan

Bestreuen.

 

Pizza

***

Nachdem ich mich wieder einigermaßen eingelebt hatte, erfuhr ich von einem Kinofilm, der mich sehr interessierte: „Julie und Julia“. Ein Film mit Meryl Streep.

Und darum geht es:

„Kurz vor ihrem 30. Geburtstag fühlt sich Julie Powell (AMY ADAMS) ziemlich niedergeschlagen. Auf der Suche nach einer anderen Richtung, die sie ihrem Leben geben könnte, oder zumindest etwas Zerstreuung, entdeckt Julie eine neue Leidenschaft: Akribisch kocht sie innerhalb von einem Jahr alle 524 Rezepte in Julia Childs (MERYL STREEP) berühmtem Kochbuch-Klassiker Mastering the Art of French Cooking nach und stellt anschließend ihre Erfahrungsberichte ins Internet - zur großen Freude einer zunehmend wachsenden Fangemeinde im Cyberspace.Nora Ephron ("Schlaflos in Seattle", "e-m@il für Dich"), die auch das Drehbuch schrieb, führte Regie bei diesem überaus köstlichen Film, der auf Julie Powells preisgekröntem Roman Julie and Julia: 365 Days, 524 Recipes, 1 Tiny Apartment Kitchen basiert. In den Hauptrollen glänzen Amy Adams ("Verwünscht", "Der Krieg des Charlie Wilson") und die mehrfache Oscar®-Preisträgerin Meryl Streep ("Mamma Mia!") in der Rolle der ebenso exaltierten wie exzentrischen Julia Child, die die amerikanische Koch-Kultur in den 50er Jahren maßgeblich beeinflusst und revolutioniert hat.“ (Quelle: sonypictures)

Mein Ergebnis:
Die erste Hälfte des Films war kurzweilig und sehr amüsant. Meryl Streep offenbarte wieder einmal ihr komödiantisches Talent – und allein deswegen ist es der Film schon wert, gesehen zu werden. Die zweite Hälfte des Films verlief eher etwas langatmig. Und am Ende blieben Fragen des Zuschauers offen, wie z.B.: Geht Julia zurück nach Paris? Was ist aus ihnen geworden? Schön wäre auch gewesen, wenn sich Julie und Julia getroffen hätten – das hatte man sich als Zuschauer gewünscht und das hätte diesen Film wunderbar abgeschlossen.
Fazit: Ein netter Film, der ein „Kann“, aber kein „Muss“ ist.

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Donnerstag, 20.08.2009

Zurückgekehrt

Gestern sind wir zurückgekommen und übermorgen geht es wieder weiter: nach Italien / Gargnano, wo wir im Juni schon einmal waren. Für sage und schreibe zwei Wochen. In dieser Zeit werde ich leider nicht berichten können. Darum wünsche ich allen nun noch einen wunderschönen August! Wir lesen uns dann wieder im September.
Doch vorab noch ein Rezept, das ich in Portugal zubereitet habe: die Feigen-Rotwein-Marmelade.

Zutaten und Zubereitung:

 

800

g

Feigen

putzen und vierteln. In einen Topf geben und…

 

150

ml

Rotwein

zugeben.

 

2

Päckchen

Vanillezucker

und…

 

½

TL

Zimt

zugeben. Anschließend…

 

500

g

Gelierzucker (2:1)

hinzufügen und umrühren. Das Ganze erhitzen und vorsichtig aufkochen lassen. Dann pürieren. Nun die Marmelade in saubere, sterilisierte Gläser füllen, Deckel darauf schrauben und kurz umdrehen.

 

Feigenmarmelade

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Freitag, 14.08.2009

Impressionen aus Portugal

Eine Woche sind wir schon hier. Heute kein Rezept, dafür aber Eindrücke aus Portugal. Das Haus meiner Eltern:

Haus 1

Haus 2

Pool
Der Pool mit Blick auf das Haus

Küche
...und wieder die Küche

***

Fischerboot
Fischerboot bei Armacao de Pera

Fischerboote
Fischerboote am Strand

***

Fiesa
Wie in jedem Jahr: ein Besuch bei der "Fiesa", der weltgrößten Sandausstellung

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Freitag, 07.08.2009

Und wieder Portugal...

Vor über einem Jahr waren wir zum letzten Mal hier: hier in Portugal. Richtig gelesen: ich berichte aus Portugal, dem Land der Seefahrer und Eroberer.

Strand

Abendsonne am Strand

***

Markt

Marktbesuch in Alcantarilha

Genauer gesagt, aus Alcantarilha, einem kleinen Dorf im Süden Portugals, ganz in der Nähe von Armacao de Pera. Hier leben meine Eltern und hierher fahre ich alljährlich, um ein paar erholsame Wochen am Meer zu verbringen. Natürlich nicht ohne meinen Blog zu aktualisieren oder neue Rezepte, die ich vor Ort ausprobiert habe, vorzustellen.

Küche

Die typisch südländische Küche meiner Mutter - hier probieren wir neue Rezepte aus

Im Garten meiner Eltern befinden sich unter anderem ein Granatapfel- und ein wunderschöner Feigenbaum.

Granatapfel

Granatapfelbaum

***

Feige

Feigenbaum

Beide Bäume tragen reichlich Früchte, doch die Früchte des Granatapfelbaumes werden wohl erst reif sein, wenn ich Portugal verlassen habe. Die Feigen allerdings sind schon weich und saftig und haben einen feinen süßlichen Geschmack. Lange habe ich überlegt, wie ich diese Früchte nützen könnte. Ich dachte an eine Feigenmarmelade, an einen Salat mit Feigen und an einen Feigenstreuselkuchen. Letzteren habe ich heute gebacken.

 

Feigenstreuselkuchen

 

Zutaten und Zubereitung:

Feigenstreuselkuchen

Teig:

180

g

Mehl

und...

60

g

Zucker

und...

1

Prise

Salz

und...

  1 Päckchen Vanillezucker und...

1/2

Päckchen

Backpulver

vermischen.

60

ml

Milch

erwärmen und...

30

g

flüssige Butter

und...

1

Eigelb

miteinander verrühren und zur Mehlmischung zugeben. Alles gut verkneten. Eine Kuchenform (Ø 22 cm) gut einfettten. Den Teig auf dem Boden der Form und ca. 1 cm den Rand entlang verteilen und festdrücken.

         
  1 Handvoll Mandeln (gehobelt) auf dem Kuchenboden verteilen.

8

Feigen

waschen und sechsteln. Auf dem Kuchenboden verteilen.

  50 ml Mandellikör (z.B. Amaretto) mit einem Teelöffel auf die Feigen geben.
         

Streusel:

100

g

Mehl

und...

50

g

weiche Butter

und...

50

g

Zucker

und...

1/2

TL

Zimt

und…

1

Prise

Salz

miteinander verkneten, bis eine bröselige Masse entsteht. Die Streusel auf den Feigen verteilen. Den Kuchen in den vorgezeizten Backofen (180°C) geben und 20-30 min backen.

 

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Donnerstag, 30.07.2009

Wie wichtig sind gemeinsame Mahlzeiten?

Vorgestern gingen meine Kollegen und ich in die Kantine und diskutierten während unseres Mittagessens über einen Zeitungsbericht den ich vor einiger Zeit gelesen hatte. Darin ging es um eine Studie zum Thema „Gemeinsame Familienmahlzeiten“. Angeblich – und ich glaube das gerne – sollen Kinder, die regelmäßig (d.h. mindestens fünf Mal pro Woche) mit ihren Familien zusammen essen, sich wesentlich gesünder ernähren. Außerdem hätten sie ein ausgeprägteres Zugehörigkeitsgefühl, als Kinder, die unregelmäßig bzw. nur für sich alleine essen. Das heißt, dass diese Kinder sich auch noch regelmäßig mit ihren Eltern und Geschwistern treffen, wenn sie schon aus dem Haus sind. Interessant, nicht wahr? Die Gespräche an Tisch seien außerdem sehr wichtig für das seelische Wohlbefinden des Kindes, da hier auch oft über Probleme gesprochen wird und man gemeinsam versucht Lösungen zu finden. Diese wertvollen Diskussionen  wiederum führen dazu, dass die Kinder weniger unter Essstörungen leiden oder Drogenprobleme haben. Im Internet recherchierte ich weiter zu diesem Thema und stieß auf verschiedene Artikel, wie zum Beispiel bei curado oder bei Kindergesundheit-Info.
Heutzutage ist es allerdings so, dass Stress und Hektik den Alltag regieren und man es nur mit rigoroser Konsequenz schafft, das Ritual des gemeinsamen Essens beizubehalten. Ich versuche es – und es gelingt mir oft, aber nicht immer.
Doch wie sieht es woanders aus? Hierfür habe ich eine Umfrage eingerichtet und ich bin gespannt, wie das Ergebnis aussehen wird.

Viel Spaß beim Abstimmen!  

Und wenn wir schon von gemeinsamen Essen reden: für das Klassenabschlussfest wurden wir gebeten, für das Buffet etwas beizusteuern. Meine Beiträge waren das „Schweinefilet in Kräutern auf Feldsalat mit Honig-Senf-Dressing“ und als Nachspeise der „Erdbeer-Bananen-Quark“.

Zutaten und Zubereitung:

Schweinefilet:

600

g

Schweinefilet am Stück

waschen und trocken tupfen. Mit…

Etwas

Salz, Pfeffer, Knoblauch und edelsüßem Paprika

einreiben. Dann das Filet in einer Pfanne mit …

etwas

Olivenöl

kurz anbraten und wieder herausnehmen.

3

Zweige

frischen Rosmarin

waschen. Anschließend das Grün klein hacken.

2

Zweige

Thymian

waschen und das Grün ebenfalls klein hacken.

2-3

TL

rote Pfefferbeeren

mit dem Mörser etwas zerstampfen. Alle Gewürze und Kräuter miteinander vermengen und das Filet damit an allen Seiten bedecken.

2-3

EL

Olivenöl

in eine Reine geben und das Filet hineinlegen. Für 1 bis 1 ½ Stunden in den vorgeheizten (120 °) geben. Das Filet soll innen zartrosa sein (Kerntemperatur 50°). Das Filetstück in Alufolie wickeln und ruhen lassen. Anschließend in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.

Salat:

3

Handvoll

frischen Feldsalat

putzen. Auf einer Platte verteilen.

4-5

Cocktailtomaten

halbieren oder vierteln. Über den Feldsalat verteilen.

5

Walnüsse

klein hacken und über den Salat geben.

3

TL

mittelscharfen Senf

und…

3

TL

flüssigen Honig

miteinander verrühren.

2

EL

frischen Zitronensaft

und…

3-4

EL

Olivenöl

zugeben und gut verrühren. Das Dressing über den Salat geben. Die Filetstücke auf dem Salat anrichten.

Schweinefilet

***

 

Erdbeer-Bananen-Quark:

 

 

1

kg

Magerquark

In eine Schüssel geben.

 

200

g

frische Erdbeeren

waschen und trocken tupfen. Mit dem Pürierstab pürieren und anschließend zum Quark geben

 

3

Bananen

ebenfalls pürieren und zum Quark geben.

 

3

EL

Vanillezucker

zugeben und gut verrühren.

 

3

EL

Zucker

zugeben und ebenfalls verrühren. In Schalen oder in eine Schüssel füllen und mit Erdbeeren dekorieren.

 

Erdbeer-Bananen-Quark

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Donnerstag, 23.07.2009

Laue Sommerabende vor dem Computer

Es gibt Tage, an denen weiß man gar nicht, wo einem der Kopf steht. Ich hatte diese Woche sogar gleich mehrere dieser Tage. Natürlich gibt es auch Zeiten, in denen nichts passiert und der Alltag seinen gewohnten ruhigen Gang geht. Doch ganz unter uns: ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann das zuletzt bei mir so war. Das Wort „geruhsam“ ist für mich ein Fremdwort – und erst recht das Wort „Langeweile". Wenn mein Nachwuchs ab und zu daheim herumhängt und mault „Mir ist sooo langweilig! Was soll ich tun?“, dann kann ich nur verständnislos mit dem Kopf schütteln und betont ruhig erklären, womit man sich beschäftigen kann. Ja, dass das Zimmer voller schöner Spielsachen und Bücher ist, dass im Garten tolle Spielgeräte stehen und dass nebenan ganz dicke Freunde wohnen. Bei letzterem Vorschlag rauschen dann meine beiden Zwerge ab, um kurz darauf zu viert anzurücken und zu verkünden: „Uns ist sooo langweilig!“
Ich wünschte, ich könnte das auch mal sagen….
Dass es zwischen den Pfingst- und den Sommerferien immer viel zu tun gibt, weiß ich ja, doch wie heißt das so schön: unverhofft kommt oft! So meldete sich vor einiger Zeit der „Starnberger Merkur“, eine Tageszeitung, bei mir und erklärte, dass sie gerne einen Bericht über Table Talks schreiben würden. Klar war ich einverstanden! Doch just an dem Tage, an dem der Artikel erschien, stellte ich fest, dass sämtliche Kommentare auf Table Talks verschwunden waren. Weg! Futsch! Aufgelöst in Luft! Und wir wissen alle: zu einem Blog gehören nun einmal Kommentare. Na, klasse! Da wird quasi für meine Homepage geworben und dann gibt es für die Besucher nicht einmal die Möglichkeit, Kommentare auf meinem Blog zu hinterlassen. Das passte ja, wie die Faust auf’s Auge. Ich tüftelte, ich rätselte, ich testete – aber ich fand keine Lösung. Ich kaufte mir sogar ein neues teures Webdesignprogramm, wild entschlossen, meine Homepage neu zu bauen und anschließend mit einem eigenen Kommentarscript, welches besagtes Programm bietet, zu bestücken. Parallel setzte ich mich mit dem Anbieter meines derzeitigen Scripts in Verbindung und tauschte mich aus. Doch alle Vorschläge und Codes brachten nicht den gewünschten Erfolg. Die Abende verbrachte ich bis in die Nacht vor meinem Computer und überlegte, was ich tun könnte. Und heute erhielt ich wieder einen Code vom Anbieter – und siehe da: es funktioniert! Alle Kommentare sind wieder da, das Kommentarfeld ist wieder bedienbar und ich bin GLÜCKLICH!
Zwar hat mich diese Aktion einige Abende gekostet, die ich gemütlich bei einem Glas Wein und einem guten Buch draußen auf der Terrasse hätte verbringen können, aber wer will das schon, wenn er seine Kommentare retten kann…?

Kommen wir nun zu einem tollen und schnellen Sommerrezept, das sich sowohl als Grillbeilage wie auch als leichtes Abendessen eignet: das Tomaten-Chutney.

Tomaten-Chutney

 

Zutaten und Zubereitung für 4 Portionen:

 

500

g

Tomaten

waschen, vierteln, entkernen und fein würfeln. Dann…

 

3

Frühlingszwiebeln oder Lauchzwiebeln

putzen und fein würfeln.

 

1

Knoblauchzehe

klein hacken. Tomaten und Frühlingszwiebeln mit der Knoblauchzehe vermengen.

 

1

Biolimette

abreiben und 2-3 EL Saft auspressen. Limettenschale und –saft mit…

 

1-2

TL

Honig

und…

 

2

EL

Olivenöl

vermengen. Dann unter die Tomaten und die Zwiebeln mischen.

 

1

Prise

Salz

und…

 

1

Prise

Pfeffer

dem Chutney zugeben und gut mischen.

 

1

Bund

Koriandergrün

grob hacken (nur die Blätter) und unter das Chutney geben.

 

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Donnerstag, 16.07.2009

Von Präsenten und Lieblingsrezepten

Das Schul- und Kindergartenjahr neigt sich dem Ende. Und das bedeutet, dass es Präsente gibt. Präsente für Lehrerinnen, Kindergärtnerinnen, Horterzieherinnen, Fußball- und Turntrainer und.. und… und…
Und alle – so will es die Etikette – sollen etwas ganz Besonderes, etwas Persönliches bekommen. Das ist gar nicht so einfach. Es soll etwas Selbstgemachtes sein. Etwas, das nicht zuviel Platz einnimmt und womit der Beschenkte auch etwas anfangen kann. Etwas, was Erinnerungen weckt an eine gemeinsame Zeit mit den Kindern. Etwas, woran man erkennt, dass sich die Schenkenden Gedanken gemacht haben.
Was soll das nur sein? Wir, die Eltern, haben uns lange Gedanken gemacht, gegrübelt und diskutiert. Und nach und nach kamen die Ideen. Ich will sie nicht alle hier verraten, denn man weiß ja nie, wer über diese Seiten stolpert. Nur ein Geschenk, nämlich das für die Kindergärtnerinnen, möchte ich "hinter vorgehaltener Hand" ausplaudern. Da im Kindergarten jede Woche eifrig mit den Kindern gekocht wird, haben wir uns überlegt, dass wir den Kindergärtnerinnen ein Kochbuch mit den Lieblingsrezepten unserer Kinder schenken. Zwei Rezepte soll jeder zu diesem kleinen Kochbuch beisteuern. Und die Kinder werden diese Seiten bemalen und gestalten. Hinterher werde ich das Ganze binden.
Nachdem wir beschlossen haben, diese Idee auch umzusetzen, fragte ich meine Tochter, was denn ihre Lieblingsrezepte seien. Eigentlich hätte ich gar nicht fragen müssen.
„Milchreis!“
„Du immer mit deinem Milchreis. Sag, was magst du denn noch?“
Schokoladenkuchen! Den, den du immer machst.“
„Okay, und was isst du noch gerne?“
„Ofenkäse!“
„Ja, ja“, ich wurde langsam ungeduldig. „Den Ofenkäse kauft man fertig. Da muss man nicht groß kochen. Ich brauche aber ein Rezept für das Kochbuch. Was magst du denn außer Milchreis, Schokokuchen und Ofenkäse?“
„Schokolade!“
„Das meine ich nicht. Was Richtiges!“
„Pfannkuchen!“
In mir keimte der Verdacht, dass der Inhalt dieses Kochbuches nur aus Rezepten für süße Leckereien bestehen wird.
„Gibt es denn gar nichts, was dir schmeckt und gesund ist?“
„Doch, Ofenkäse, aber den darf ich ja nich…“
Ich gab mich geschlagen. Und beschloss, die Bananapancakes mit karamellisierten Mangostücken in besagtem Kochbuch vorzustellen. Die gab es letzte Woche und die Kinder fielen darüber her, als ob sie tagelang nichts zu Essen bekommen hätten. Meine Tochter juchzte, als ich vorschlug, dieses Rezept ins Kochbuch zu stellen. Ich hoffe, die Kindergärtnerinnen wissen, dass meine Kinder nicht nur Pfannkuchen und Schokoladenkuchen essen, sondern auch Gemüse und Obst (wenn ich sie zwinge Smiley)….

 

Bananapancake

 

Bananapancakes mit karamellisierten Mangoscheiben

Zutaten und Zubereitung (für 3 - 4 Personen):

3

Eiweiß

zu Eischnee schlagen und dann…

1

TL

Puderzucker

zugeben und unterschlagen.

2-3   Bananen pürieren.

300

g

Mehl

und…

250

ml

Milch

und…

3

Eigelb

und…

1

EL

Puderzucker

und…

1

Prise

Zimt

und…

1

TL

abgerieben Zitronenschale

und…

1

Prise

Kardamom

in einer Küchenmaschine miteinander verrühren. Dann...

30

g

Butter

schmelzen und zum Teig dazugeben. Verrühren. Pürierte Bananen dazugeben und ebenfalls hineinrühren. Anschließend Eischnee unterheben.

2

TL

Butter

in einer Pfanne erhitzen, dann einen Schöpflöffel Pfannkuchenteig in die heiße Pfanne geben. Wenn er unten leicht gebräunt ist, wenden und ebenfalls bräunen lassen. Anschließend auf einen Teller legen. Dann…

1

Mango

schälen, und schöne Stücke abschneiden. In einer anderen Pfanne…

2

TL

Butter

erhitzen.

2

TL

Puderzucker

zur Butter geben und das ganze karamellisieren lassen. Mangostücke hinein geben und kurz braten. Herausnehmen und zum Pfannkuchen legen.

1

TL

Karamellsoße

und/oder…

1

TL

Puderzucker

über den Pfannkuchen geben.

 

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Donnerstag, 09.07.2009

Wenn Mama Marmelade kocht…

Wenn ich Marmeladen koche, sitzen immer zwei begeisterte kleine Zuschauer in der Küche. Manchmal sind es auch mehr, die hoffen, dass sie mithelfen können und hinterher die Töpfe ausschlecken dürfen. Stolz erklären meine Beiden ihren Freunden, dass ihre Mama – das bin ich – die beste Marmelade auf der ganzen Welt kocht. Und noch stolzer sind sie, wenn die Marmeladen in Gläsern abgefüllt und mit Etiketten versehen auf dem Tisch stehen. Am liebsten würden sie sofort lossausen und die ganze Nachbarschaft damit versorgen. Natürlich nicht ohne vorher den Hinweis „Die hat unsere Mama SELBST gemacht!“ zu geben.
Jeden Morgen gibt es dann Marmeladenbrote oder –semmeln und jeden Morgen erzählen sie dann, wie sehr ihnen die Marmelade schmeckt. Es ist schön, dass ich bei derartigen Tätigkeiten immer zwei Fans im Hintergrund habe! Wenn ich Kuchen backe ist das übrigens das Gleiche.
Und wenn sie dann fröhlich bei mir sitzen und mir zusehen oder auch mithelfen, dann wünsche ich mir, dass sich meine Kinder, wenn sie einmal erwachsen sind, an diese Momente erinnern. Denn diese Augenblicke sind es, die einen das ganze Leben lang begleiten, die es einem warm ums Herz werden lassen, wenn man daran denkt.
Auch ich erinnere mich gerne an die Dampfnudeln meiner Mutter, die sie mir immer zum Geburtstag kochte. Das war mein Leibgericht. Oder an die Zwetschgenknödel, die meine Oma immer zubereitete. Ich erinnere mich sogar noch an den feinen, süßen Geruch, der damals durch das Haus zog.
Ob meine Beiden auch einmal auf diese Ereignisse zurückblicken und sagen werden: „Es war immer so schön, wenn unsere Mutter in der Küche Marmelade kochte“ oder „Ich denke gerne an den Schokoladenkuchen meiner Mama“? Ich weiß es nicht. Doch ich genieße diese gemeinsamen Momente sehr – wie vorgestern, als ich die Früchte zubereitete, die Gläser befüllte und die Etiketten beschriftete. Immer dicht bei mir: zwei Zwerge, die mir beim Umrühren und Einfüllen halfen und anschließend die Töpfe ausschleckten.

 

Marmeladenglas

 

Physalis-Aprikosen-Marmelade:

200

g

Physalis

Blätter entfernen, waschen und einmal durchschneiden.

150

g

Gelierzucker (2:1)

Physalis mit Gelierzucker in einen Kochtopf geben und erhitzen. Anschließend pürieren.

200

g

Aprikosen

waschen, entkernen, vierteln und in einen Kochtopf geben.

100

g

Gelierzucker (2:1)

Gelierzucker den Aprikosen zugeben und erhitzen. Dann pürieren. Anschließend Physalis dazugeben und noch mals kräftig umrühren. Nun die Marmelade in saubere, sterilisierte Gläser füllen, Deckel darauf schrauben und kurz umdrehen.

 

Erdbeer-Vanille-Marmelade:

500

g

frische Erdbeeren

waschen und vierteln. Erdbeeren in einen Kochtopf geben.

1

Vanillestange

längs halbieren und das Mark herauskratzen.

250

g

Gelierzucker (2:1)

zu den Erdbeeren geben. Alles erhitzen und pürieren, dann Vanillemark zufügen und nochmals kräftig umrühren. Nun die Marmelade in saubere, sterilisierte Gläser füllen, Deckel darauf schrauben und kurz umdrehen.

 

Aprikosen-Kokos-Marmelade:

500

g

Aprikosen

waschen, entkernen, vierteln und in einen Kochtopf geben.

300

g

Gelierzucker (2:1)

zugeben. Topf erhitzen. Wenn das Fruchtfleisch schön weich ist, wird es püriert

7-10

EL

Kokossirup

zum Aprikosenpüree geben und gut umrühren, nochmals kurz aufkochen. Nun die Marmelade in saubere, sterilisierte Gläser füllen, Deckel darauf schrauben und kurz umdrehen.

 

Erdbeer-Kirschlikör-Marmelade:

500

g

Erdbeeren

waschen und vierteln. In einen Kochtopf geben.

300

g

Gelierzucker (2:1)

Zugeben und den Topf erhitzen. Nachdem die Erdbeeren kochen, das Ganze pürieren.

7-10

EL

Kirschlikör

zugeben und gut umrühren, nochmals kurz aufkochen. Nun die Marmelade in saubere, sterilisierte Gläser füllen, Deckel darauf schrauben und kurz umdrehen.

 

 

Marmeladen

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Donnerstag, 02.07.2009

Like ice in the sunshine...

Wir haben Sommer! Endlich! Und was gehört zum Sommer? Jawohl: Sommermusik. Hier habe ich ein Paar echte Sommersongs (sowohl neuere, als auch ältere Songs) ausgewählt, die gute Laune machen:

     
     
     
     
     
     

Und was fällt mir noch ein, wenn ich an den Sommer denke? Eis essen gehen, Beachvolleyball spielen, Biergärten besuchen und schwimmen gehen. Letzteres taten wir gestern Abend, nachdem ich aus der Arbeit gekommen bin. Wenn man wie wir am See wohnt, dann ist es Pflicht, hin und wieder abends einen Sprung ins kühle Nass zu wagen. Wir fuhren also an den See, badeten und haben auf dem Steg unser Abendessen in Form einer Brotzeit eingenommen. Als dann gegen 18.30 Uhr ein Paar schwarze Gewitterwolken aufzogen, machten wir uns auf den Heimweg. Kurz darauf donnerte und regnete es, aber anschließend war die Luft wieder rein. Ja, und heute haben wir wieder den schönsten Sonnenschein. Grund genug, sich ein Sommergetränk zu gönnen: den Mango Lassi, ein indisches Getränk, das bei heißen Temperaturen eiskalt getrunken wird.

Zutaten und Zubereitung für zwei Gläser:

200

g

Mango (oder Mangopulp aus der Dose)

schälen, würfeln und pürieren. Anschließend mit…

 

250

g

Naturjoghurt

 

250

ml

Milch oder Wasser

 

4

TL

braunen Rohrzucker

 

1-2

EL

Zitronen- oder Limettensaft

 

1

Prise

Kardamom, gemahlen

 

1

Prise

Zimt, gemahlen

1

Prise

Ingwer, gemahlen (oder frisch)

im Mixer fein mixen. Dann mit…

2

Blätter

Minze oder Zitronenmelisse

dekorieren.

Mango Lassi

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>> Und hier geht es zur ersten Jahreshälfte von 2009
(Januar bis Juni) >>

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 


 
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