Mittwoch, 18.01.2012
Futterneid
Futterneid gibt es nicht nur bei Tieren. Nein, Futterneid gibt es auch bei Menschen. Vor allen Dingen bei kleinen Menschen. Bei kleinen achtjährigen Menschen. Meine Tochter ist so ein Beispiel. Sie isst beziehungsweise futtert alles, was ihr über den Weg - oder besser: auf den Teller - kommt. Und alles ist lecker, alles ist fein, alles schmeckt toll! Während wir beim Essen sitzen schweift ihr Blick über die anderen Teller und messerscharf wird sofort eruiert, wer von den Mitessern mehr zugeteilt bekommen haben könnte. Ja, und dann wird gemault. „Der Timo hat viel mehr als ich“, jammert das Persönchen.
Spinatsalat mit gebratenem Ziegenkäse
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Mittwoch, 04.01.2012
New York, New York
“Start spreadin' the news,
I'm leavin' today
I want to be a part of it
New York, New York”
Es ist schon ein Weilchen her, dass ich in New York war. Ich frühstückte am Broadway schlenderte durch den Central Park, lauschte den Straßenmusikern und beobachtete die Skater, die ihre Kunststücke vorführten. Dann machte ich eine Schifffahrt auf dem Hudson River, bewunderte die Freiheitsstatue, spazierte durch die Fifth Avenue und fotografierte das Empire State Building, interviewte einen Börsianer in der Wall Street und genoss ‚The American Way of Life’. Cool! Ok, ich kenne auch die Qualitäten von München. Den wunderschönen Englischen Garten, den Eisbach, mein geliebtes Schwabing und Haidhausen, das Glockenbachviertel, das Olympiastadion, den Olympiapark, die Isar und… und… und… Aber es ist nicht das Gleiche. New York ist größer, aufregender, lebendiger.
Genug geschwelgt. Nein?
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New York Chocolate Cheesecake
New York
Foto von Maria Lanznaster / Pixelio
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Montag, 28.11.2011
Die staade Zeit
Ich kann nicht glauben, dass es November ist. Nein, anders: ich kann nicht glauben, dass in weniger als einem Monat Weihnachten ist. Und ich fass’ es nicht, dass die Zeit der Weihnachtsmärkte angebrochen ist. Das Jahr hat doch erst angefangen. Liegt es an mir? Liegt es an meinem Alter? Oder ist es tatsächlich so, dass die Zeit rast. Ich bin doch noch vor kurzem am Strand gelegen, hab’ Eis gegessen und laue Sommerabende mit einem Glas Rotwein genossen. Und nun mache ich abends das Feuer an, trinke Glühwein oder Tee und überlege, wem ich was zu Weihnachten schenke.
Dennoch: ich liebe diese „staade“ Zeit, wie der Bayer gemeinhin zu sagen pflegt. Mir gefällt es, wenn wir alle zuhause sind, Plätzchen backen, Lebkuchenhäuser bauen, uns Weihnachtsfilme ansehen oder Spiele spielen. Wenn das Feuer im Ofen knistert, die Katze auf dem Sofa liegt und vor sich hinschnurrt und alles ruhig und besinnlich ist.
Halt!
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Dienstag, 04.10.2011
Das Missgeschick
Kürzlich, als ich über mein langes Hobbyköchindasein nachdachte, fiel mir eine ziemlich peinliche Geschichte ein. Ok, jeder hat sicherlich einmal einen Faux Pas begangen, doch dem einen oder anderen gelingt es, ihn im Laufe der Jahre zu vergessen. Nun, bei mir scheint das nicht der Fall zu sein. Und um diese Geschichte aufzuarbeiten, dachte ich mir: „Schreib’ sie einfach nieder.“
Die Geschichte begann so: >>weiter>>
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Mittwoch, 07.09.2011
Reisesüchtig
Ich bin reisesüchtig! Ja, ich gebe es zu: ich bin reisesüchtig!
„Hi, ich heiße Kirsten und ich bin reisesüchtig!“
„Hi, Kirsten!“
Wenn ich mir das ideale Leben vorstelle, dann stelle ich es mir folgendermaßen vor: ich bereise viele Länder, treffe interessante Menschen, lerne deren Küchen, Rezepte und Gewürze kennen, sehe wunderschöne Städte und begegne unterschiedliche Traditionen und Lebensformen. Ich träume von Großstädten wie New York, Shanghai oder Hongkong, von rauschenden Wasserfällen in Südamerika, von traumhaften philippinischen Inseln, von großartigen Nationalparks in den USA, von spannenden Safaris in Afrika und einer aufregenden Dschungeldurchquerung in Australien.
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Italienische Antipasti
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Freitag, 29.07.2011
Jeden Tag eine gute Tat
Es ist ja so: Menschen, die gerne frisch kochen, verwenden am liebsten frische Kräuter. Da trifft es sich besonders gut, wenn man im Garten ein kleines Kräuterbeet angelegt oder zumindest einige Töpfe draußen stehen hat, an denen man sich von Zeit zu Zeit bedienen kann. Der duftende Basilikum, der buschige Rosmarin, der saftige Schnittlauch, die dicht gewachsene Petersilie oder der herrliche Thymian bieten das, was getrocknete Kräuter nicht bieten können: einen intensiven Geschmack, schöne Farben und ein frisches Aroma. Alles wäre so schön, wenn… ja, wenn da nicht die kleinen braunen Erdenbewohner wären, die genau das ebenfalls zu schätzen wissen. Richtig geraten: es sind die Nacktschnecken. Wenn es draußen feucht ist oder regnet, dann kommen sie aus allen Löchern gekrochen. Es sind viele…viele…viele….
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Mango-Eis mit einem Hauch von Tonkabohne
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Sonntag, 19.06.2011
Homemade
Es ist einfach so: wenn man irgendwo eingeladen ist und man bekommt etwas – beispielsweise einen Prosecco mit Holundersaft – und erfährt, dass besagter Holundersaft selbst gemacht ist, ja, dann schmeckt es doch gleich besser.
Ich weiß gar nicht, ob nach dieser Aussage die Wahrnehmung getrübt ist oder ob besagter Sirup tatsächlich intensiver und leckerer schmeckt? Auf jeden Fall ziehe ich selbst gemachte Produkte aus der Küche jedem noch so exklusiven, gekauften Artikel vor. Bin ich anspruchsvoll? Ja, wahrscheinlich schon. Meine Kinder auch. Habe ich doch unlängst meinen Nachwuchs bei einem Gespräch mit Freunden belauscht.
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Müsli vom Blech
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Mittwoch, 11.05.2011
Die Sache mit der Kalbsleberwurst
Wir sind in der Küche und ich packe meine Einkäufe aus. Pia ist schrecklich müde und quengelig. Eine halbe Stunde zuvor ist sie auf der Treppe gestürzt und hat sich leicht verletzt. Das trug nicht gerade dazu bei, dass sich ihre Stimmung besserte.
Sie nimmt die Leberwurst, die ich gekauft habe, und beäugt sie.
Ich nehme sie ihr aus der Hand und lege sie in den Kühlschrank, Daraufhin fängt Pia mit weinerlicher Stimme an, an ihrem Leben zu zweifeln: „Erst falle ich die Treppe runter und jetzt nimmst Du mir einfach die Wurst weg.“ Sie schluchzt.
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Lachs-Spinat-Rolle
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Donnerstag, 21.04.2011
Der Artikel
Heute ist er erschienen: der Artikel in der Cosmopolitan über uns bzw. über unseren Secret Supper Club. Und den möchte ich Euch/Ihnen natürlich nicht vorenthalten.
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Mittwoch, 13.04.2011
Die Spaßbremse
Möchten Sie wissen, wir man sich auf einer Party in kürzester Zeit ins soziale Aus katapultiert? Ganz einfach: Gehen Sie hin – vielleicht sogar noch verspätet -, essen und trinken Sie ausreichend, um dann anschließend öfters auf die Uhr zu sehen und vor versammelter Mannschaft anzukündigen, dass es langsam Zeit wird, wieder heimzugehen. „Es ist ja schon spät und eigentlich hätte ich gar keine Zeit gehabt zu kommen, aber ich wollte doch mal ‚hallo’ sagen.“ Mit diesen Worten verabschieden Sie sich dann. Damit machen Sie sich beliebt!
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Sonntag, 10.04.2011
Unser zweites Secret Supper
Am 02. April war es dann soweit: An diesem lauen Frühlingsabend veranstalteten wir unser Secret Supper mit dem Titel „Thai-Break“. Das Menü konnte sich sehen lassen. Es gab...
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Der gedeckte Tisch
Kokos-Pana-Cotta an Mango-Limetten-Sauce
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Dienstag, 01.03.2011
Das Interview
Unser Secret Supper steht an und wir sind schon in den Vorbereitungen. Im Vorfeld müssen viele Fragen gekärt werden: wie sehen die verschiedenen Menügänge aus? Wie wird dekoriert? Welche Musik passt zu unserem Essen? Welche Teller, Schalen und Gläser sollen wir nehmen? Wer von uns kocht was? Wie groß ist der Aufwand für welches Gericht? Wann testen wir die einzelnen Gerichte? Und so weiter....
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Chai Sirup
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Samstag, 12.02.2011
Unser 2. Secret Supper
Er steht fest: unser Termin für unser zweites Secret Supper! Am Samstag, den 02. April 2011 von 20.00 Uhr bis 23.00 Uhr werden wir wieder für zehn Gäste kochen. Das Thema diesmal: Thai Break!
Wir werden wieder ein schönes Menü zusammenstellen - scharf, würzig und typisch thailändisch.
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Donnerstag, 13.01.2011
So fängt das Jahr gut an: Scharfer Ananassalat mit Feta
Das neue Jahr hat begonnen – und mit ihm werden sämtliche Vorsätze, die ich mir vorgenommen, umgesetzt. Das Wetter lässt mich sowieso nicht vor die Tür gehen und wenn ich nicht arbeite oder sonstige Dinge zu erledigen habe, widme ich mich meinen Vorsätzen. Genau! Denn Ziele braucht der Mensch.
Welche Vorsätze das sind?
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Scharfer Ananassalat mit Feta
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Dienstag, 28.12.2010
Und wieder ein Event: Silvester
Kaum haben wir Weihnachten hinter uns gebracht, naht auch Silvester schon in Riesenschritten. Endlich, endlich hatten wir in diesem Jahr weiße Weihnachten – und nicht nur das: auch die Vorweihnachtszeit war verschneit. Da sehe ich großzügig über das Verkehrschaos hinweg und erfreue mich stattdessen an dick verschneiten Bäumen und Sträuchern, die weißen Wiesen und Felder und die schneebedeckten Bergen. Es sind nun noch genau drei Tage – dann ist Silvester und wir rutschen ins Neue Jahr.
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Gefüllte Roastbeef-Röllchen
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Sonntag, 12.12.2010
Ein ereignisreicher Monat: der Dezember
Der Dezember ist bei mir immer sehr mit Aktivitäten und Ereignissen ausgefüllt. Nicht nur, dass Weihnachten und Silvester vor der Tür stehen oder dass der Nikolaus kommt, dass sämtliche Christkindlmarktbesuche anstehen oder viele (Weihnachts-) Feiern stattfinden, nein, ich habe auch noch Geburtstag. Als Kind war ich nicht begeistert davon, kurz vor Weihnachten Geburtstag zu haben.
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Das Buffet
Tomatentarte
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Montag, 01.11.2010
Schön war's!!!
Wir haben unser erstes Secret Supper erfolgreich hinter uns gebracht. Neun Gäste kamen am Abend und ließen sich von uns bewirten. Und wir hatten jede Menge Spaß dabei. Bereits am Vortag begannen wir schon mit den Vorbereitungen. Die Teller und das Besteck wurden abgezählt, die Rezepte wurden noch einmal geprüft, ob alles besorgt worden war und die letzten Einkäufe wurden getätigt.
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Der gedeckte Tisch
Gemütliches Beisammensein
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Donnerstag, 21.10.2010
Secret Supper
Schon mal etwas von Supper Clubs oder Underground Restaurants gehört? Nein? Dann wird es aber höchste Zeit.
Stichwort: Kochen im Untergrund. Das ist ein Trend, der aus London kommt. Den Ursprung allerdings haben Supper Clubs und Underground Restaurants in Kuba, wo man sich auf Grund der schlechten wirtschaftlichen Lage zum gemeinsamen Essen zusammenschloss.
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Mittwoch, 13.10.2010
Gröstl aus „selbst gepflückten“ Kartoffeln
Das Schöne ist, wenn man auf dem Lande lebt, dass die Kinder – und nicht nur die - in einer wirklich herrlichen Umgebung aufwachsen. Unsere Grundschule liegt einen Steinwurf vom See entfernt. Und auch zum Schlittenberg sind es nur ein paar Meter.
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Donnerstag, 07.10.2010
Spiel’s noch einmal, Sam
Casablanca - die größte Stadt Marokkos. Übersetzt: das weiße Haus. Über drei Millionen Einwohner. Und was fällt uns noch zu Casablanca ein? Genau, der Film! Wer kennt ihn nicht? Wir alle erinnern uns an die Szene, als Rick Baine zu Ilsa Lund-Lázló sagte: „Ich seh’ Dir in die Augen, Kleines.“ Schön...
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Januar 2012
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